2021

• Hartmut Böhm – System und Progression. Ausstellung im RAUM SCHROTH im Museum Wilhelm Morgner, Soest

• Zum Tod von Hartmut Böhm

• Klimafilm/Gelbfilm. Street Screening Project zu einer zeit- und ortsbasierten Arbeit von Oliver Siebeck

• DUAL MANIFOLD. Geometry in sculpture and painting. A juxtaposition. Carles Valverde <> José Heerkens

• ISOLARE. Zwei Kunstprojekte von Robert Gschwantner [AT]

drj art projects at POSITIONS 2021. Selected works from edition ROTE INSEL

• UPSPACE. WERKE IN AUFLAGEN + REIHEN VON 20 INTERNATIONALEN KÜNSTLER*INNEN

• UPSPACE — Preview Video Clip

• Digitaler Informationskanal

Street Screening Programme

Von Februar bis März 2022 zeigt drj art projects ein erweitertes Street Screening: Neben dem 9:16 Monitor des Digitalen Schaufensters in der Leberstraße 60 wird der Ladenraum zur Filmbühne: Auf einer raumbreiten Leinwand werden dort Videoarbeiten von Künstler:innen des erweiterten drj Programms gezeigt. Diese können durch das Schaufenster von außen betrachtet werden.

Beteiligte Künstler:innen sind Monika Brandmeier, Christoph Brech, Jan van Munster und Lindsay Packer für die Breitwandfilme, sowie Wolfgang Berndt, Carles Valverde und Oliver Siebeck auf 9:16.

Premiere verschoben auf Freitag, 25. Februar 2022, 18 Uhr – aufgrund des Orkans Zeynep.

Der 9:16 Monitor läuft ab dann täglich von 18 -24 Uhr[1].
Die Breitwandfilme werden wöchentlich, immer freitags ab 18 Uhr, an diesen Daten gezeigt: 4. März, 11. März und 18. März 2022.
Derniere ist dann am 25. März 2022.

Diese Filme werden zu sehen sein:

Christoph BrechLa Sosta, 2010 0:08:00
Eternal Eclipse, 20150:05:45
Corona Mond, 20200:02:51
Monika Brandmeierschlafen.stehen, 20030:02:46
Löffel, 20020:10:21
Lindsay PackerObserver Effect, 20220:05:22
Self Similar, 20220:08:04
Charm Pours, 20220:06:08
Jan van MunsterCircles, 19720:02:54
Double Portrait, 19720:02:45
Movement Towards a Larger Order, 20160:02:36



Videostills der Beiträge zur drj Filmbühne

Die Gesamtlänge aller Videos beträgt ca. eine Stunde. Im Anschluss werden sie erneut gezeigt werden.
The overall length of the videos is about one hour. They will be re-shown at the end of the series.

Auf dem 9:16 Schirm sind die Beiträge täglich von 18 bis 24 Uhr zu sehen:

25. Februar – 5. März + 11. – 18. März 2022
Wolfgang Berndt ≈70m:2217
5. – 11. März + 18. – 25. März 2022
Lindsay Packer Figure Ground, 2022
Overkiller, 2022
Fly Over, 2022
2 Way Mirror, 2022
Pantomime, 2022
Picture Plane, 2022

Im Anschluss wird ein Wechselprogramm mit Werken von Oliver Siebeck und Carles Valverde bis zur Derniere gezeigt. Details folgen in Kürze.


[1] Angesichts des aus aktuellen Gründen noch dringlicher gebotenen energiesparenden Verhaltens ist dieser Schritt folgerichtig. Eine weiterhin auf 24/7 ausgelegte Präsentation ist unter diesem Aspekt unangebracht.

____EN____

From mid-February through March 2022, drj art projects will be staging an extended Street Screening: in addition to the 9:16 monitor on the outside window of Leberstrasse 60, the entry space will be transformed into a film stage: video works by artists from the extended drj programme will be shown there on a screen as wide as the room. These can be viewed through the store window from the outside.

Participating artists are Monika Brandmeier, Christoph Brech, Jan van Munster and Lindsay Packer for the widescreen films, as well as Wolfgang Berndt, Carles Valverde and Oliver Siebeck at 9:16.

Premiere delayed to February 25, 2022, 6 pm – due to the hurricane Zeynep.

The 9:16 monitor will run daily from then on, starting at 6 pm and ending at midnight. [1]
The widescreen films will be shown weekly, always on Fridays from 6 pm, on these dates:
March 4, March 11, March 18, 2022.
The final screening will be on March 25, 2022.



[1] In view of the current need for even more urgent energy-saving behaviour, this step is logical. A presentation that continues to be conceived as 24/7 is inappropriate from this point of view.

—t—e—x—t—i—l—e—
Artists and their works from the universe
of fabrics and inter-weaving techniques


— April 10 through May 21, 2022 drj · April 8 through May 7, 2022 HAUNT —


drj art projects
Leberstrasse 60 · D-10829 Berlin
OPENING HOURS at present:
Daily by appointment and Friday 3 to 7 pm, Saturday 2 to 6 pm Continue reading / Weiterlesen

Hartmut Böhm – System und Progression
Ausstellung im RAUM SCHROTH im Museum Wilhelm Morgner, Soest


___DE___ [EN below]

Für die Stiftung Konzeptuelle Kunst Soest des Sammlers Carl-Jürgen Schroth hat drj art projects die Ausstellung »Hartmut Böhm – System und Progression« konzipiert. Sie führt anhand einer Auswahl von Werken aus fünf Dekaden die große künstlerische Innovationskraft Hartmut Böhms vor Augen. Kuratiert haben sie Christiane Bail und Matthias Seidel.

Auf dem Feld der minimal-konzeptuellen Kunst nimmt Hartmut Böhm [*1938 in Kassel] eine eigenständige Position ein. Seit den 1960er Jahren arbeitet er wegweisend an deren grundlegenden Themen, wie der Sichtbarmachung universeller Gesetze, Ordnungen und Systeme. Die künstlerische Übertragung dieser Zusammenhänge in Zeichnungen, Objekte und dreidimensionale Arbeiten hat sein vielgestaltiges Œuvre geprägt. Neben inhaltlicher und rationaler Klarheit verleiht er seinen Werken sowohl ausgeprägte ästhetische Qualitäten als auch eine sinnliche Anmutung.


Ein Ausstellungsrundgang in 4 Videoclips. Zum jeweils nächsten Schritt im Player rechts klicken.
A short tour through the exhibition by 4 video clips. Please click the player on the right side for the respective next step.



Ausstellung vom 14. November 2021 bis 30. Januar 2022 
RAUM SCHROTH im Museum Wilhelm Morgner
Thomästraße 1, D–59494 Soest


Während der Ausstellungzeit sind folgende Veranstaltungen geplant:

Sonntag, 14. November 2021, 11 Uhr
Die Kurator:innen Christiane Bail und Matthias Seidel sowie der Sammler Carl-Jürgen Schroth stehen in der Ausstellung für Gespräche zur Verfügung

Donnerstag, 25. November 2021, 17 Uhr
Vortrag von Christian Ganzenberg zum Werk Hartmut Böhms
Per Zoom, mit der Meeting-ID 850 1873 3940 und Kenncode 707914, oder mit diesem Link ist die Teilnahme auch online möglich!

Samstag, 11. Dezember 2021, 15 Uhr
Führung mit Carl-Jürgen Schroth
Sonntag, 2. Januar 2022, 11 Uhr
Führung
Samstag, 15. Januar 2022, 15 Uhr
Führung und Workshop für Familien
Sonntag, 30. Januar 2022, 15 Uhr
Finissage mit Führung durch die Kurator:innen

Bitte beachten:
Für alle Veranstaltungen ist eine Anmeldung per e-Mail an rsvp@skk-soest.de erforderlich.
Es gelten die jeweils aktuellen Pandemiebestimmungen des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen
Weitere Informationen finden sich auf www.skk-soest.de/veranstaltungen



___EN___

drj art projects has conceived the exhibition »Hartmut Böhm – System and Progression« for Stiftung Konzeptuelle Kunst Soest [Foundation Conceptual Art Soest] of art collector Carl-Jürgen Schroth. A selection of works from five decades reveals Hartmut Böhm’s outstanding artistic innovative power. It is curated by Christiane Bail and Matthias Seidel.

Hartmut Böhm [*1938 in Kassel] stands in a unique position in the field of minimal conceptual art. Since the 1960s, he has been working in a seminal way on its fundamental themes, such as the visualization of universal laws, orders and systems. The artistic transfer of these contexts into drawings, objects and three-dimensional works has formed his multifaceted oeuvre. In addition to clarity of content and rationality, he conveys distinct aesthetic qualities as well as a sensual appeal to his works.


Exhibition on view from November 13, 2021 through 30 January 2022
RAUM SCHROTH im Museum Wilhelm Morgner
Thomästrasse 1, D–59494 Soest


The following events are planned during the exhibition period:

Sunday, November 14, 2021, 11 a.m.
The curators Christiane Bail and Matthias Seidel as well as the collector Carl-Jürgen Schroth will be available for talks at the exhibition

Thursday, November 25, 2021, 5 p.m.
Lecture by Christian Ganzenberg on the work of Hartmut Böhm
By Zoom, using the meeting ID 850 1873 3940 and identification code 707914, or with this link, attendance is also possible online!

Saturday, December 11, 2021, 3 p.m.
Guided tour with Carl-Jürgen Schroth
Sunday, January 2, 2022, 11 a.m.
Guided tour
Saturday, January 15, 2022, 3 p.m.
Guided tour and workshop for families
Sunday, January 30, 2022, 3 p.m.
Finissage with guided tour by the curators

Please note:
For all events, registration by email to rsvp@skk-soest.de is required.
The current pandemic regulations of the federal state of Nordrhein-Westfalen apply. 
Further information can be found at www.skk-soest.de/veranstaltungen





Zum Tod von Hartmut Böhm

Am 26. Dezember 2021 starb im Alter von 83 Jahren der Künstler Hartmut Böhm in Berlin. Böhm war einer der profiliertesten Vertreter der konkret-konstruktiven Kunst, dessen Werke in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten sind. Geboren 1938 in Kassel studierte er von 1958 bis 1962 an der dortigen Kunsthochschule bei Arnold Bode und erlangte in den 1960er Jahren im Rahmen der Künstlerbewegung Nouvelle Tendance internationale Bekanntheit.

Böhms Arbeiten verdanken sich stets einer klaren Systematik, die auf mathematischen und geometrischen Grundlagen basiert. Bereits während seines Studiums entwickelte Hartmut Böhm sein erstes systematisches, weißes Relief, kurze Zeit später folgten die Progressionen gegen Unendlich, die sich zu seiner charakteristischsten Werkgruppe entwickeln sollten. Seine der Minimal Art nahestehende Ästhetik greift auf industriell vorgefertigte Materialien wie zum Beispiel Stahlträger und Kunststoffe, aber auch Gegenstände des Alltags zurück. Aus ihnen entwickelte Böhm nicht nur räumliche Interventionen und Setzungen, sondern auch plastisch konzentrierte Arbeiten von strenger Poesie. Sein Werk zeichnet sich durch eine thematische Stringenz in der Entwicklung über mehr als sechs Jahrzehnte aus.

Hartmut Böhm 2021


Als Künstler und langjähriger Hochschullehrer gehörte Hartmut Böhm zu den prägenden Persönlichkeiten der konkret-konstruktiven Kunst in Deutschland. Sein Schaffen wurden in zahlreichen Einzelausstellungen im In- und Ausland präsentiert und Böhm war an den maßgeblichen Gruppenausstellungen zur konstruktiven und kinetischen Kunst beteiligt, darunter 1964 Nouvelle Tendance im Musée des Arts Décoratifs in Paris und 1965 im Muzej Suvremene Umjetnosti in Zagreb sowie Kinetika im Museum des 20. Jahrhunderts 1967, Wien. Darüber hinaus war er in der Ausstellung construction in process vertreten, die 1981 von Künstlern und der Gewerkschaft Solidarność in Lodz realisiert wurde. 1990 wurde Böhm mit dem Camille- Graeser-Preis ausgezeichnet. 2013 zeigte das Pariser Grand Palais Böhms Arbeiten in der Ausstellung Dynamo. A century of light and motion in art

Sein Werk wird durch die Galerien Hoffmann (Friedberg), Roy (Felanitx), Bartha Contemporary (London), Minus Space (New York), drj art projects (Berlin) und Mathias Güntner (Hamburg), vertreten. Aktuell zeigt die Stiftung für konzeptuelle Kunst in Soest eine Einzelausstellung Hartmut Böhms unter dem Titel »System und Progression«.


Text: Monika Brandmeier
Foto: Matthias Seidel

Werke

Gegenüberstellung / Integration, 1980. Spanplatte, Weiße Lasur, 22 x 110 x 3 cm
Progression 0° bis 90° (nach Zeichnung von 1967), 2013. Plexiglas weiß, 50 x 50 x 6 cm
Rotation, innen (kleine Version), 2009. 60 x 60 x 1,4 cm
Gegenüberstellung II, 2005. Stahl, 301,3 x 154 x 14 cm
Vornehmes Grün, 2014/15. Assemblage, 42 x 30 x 3,5 cm
o.T. Schwarz/Weiß, 2015/16. Assemblage, 65 x 50 x 4,5 cm
o.T. Mit Reutlinger Raum, 2016. Assemblage, 82,5 x 87,5 x 3 cm
o.T. 1961. Zinkografie, 40 x 40 cm, gerahmt
o.T. 1962. Zinkografie, 40 x 40 cm, gerahmt
Ecke – Mitte (1978) II, Zeichnung für Wandzeichnung, 1982. Ölstift auf Papier, 51 x 66 cm
Progression gegen Unendlich mit 22,5°, 1987. Spanplatte, Sägeschnitte. Lasur. Messingrahmen, 60 x 77,5 x 1,9 cm

o.T. 1972. Tuschfeder auf Karton, 47 x 47 cm, gerahmt
Zwei Senkrechte, 1980. Tusche auf Karton, 50 x 50 cm, in Schnurspannrahmen gerahmt
Zwei Diagonalen, 1980. Tusche auf Karton, 50 x 50 cm, in Schnurspannrahmen gerahmt
Kaltgrau und Rötel, zweigeteilt/dreigeteilt, 1998. Zeichnung auf Karton, 70 x 49 cm, gerahmt
Kaltgrau VI und Rötel, zweigeteilt/dreigeteilt, 1998. Zeichnung auf Karton, 70 x 49 cm, gerahmt
o.T. 1992. Buntstift System Faber, 30 x 40 cm, gerahmt
Verrückte Quadrate 1 [Raumwinkel 10°], 2012. Dibond, 66 x 32 x 6 cm
o.T. 1993. Papiercollage, 42 x 21 cm, gerahmt
Ohne Titel, [Millimeterpapierblock], 1993. Millimeterpapiere, 29,7 x 21 cm

Ohne Titel, [Millimeterpapierblock], 1993. Millimeterpapiere, 42 x 29,7 cm

Ohne Titel, [Millimeterpapierblock], 1993. Millimeterpapiere, 42 x 29,7 cm
Ohne Titel, [Millimeterpapierblock], 1993. Millimeterpapiere, 29,7 x 29,7 cm
Ohne Titel, [Millimeterpapierblock], 1993. Millimeterpapiere, 29,7 x 29,7 cm
Ohne Titel, 2019, Collage, Foto-Negativ-Aufbewahrungskarton, Pergamin auf Finnpappe
Ohne Titel, 2019, Collage, Foto-Negativ-Aufbewahrungskarton, Pergamin auf Finnpappe
Ohne Titel, 2019, Collage, Foto-Negativ-Aufbewahrungskarton, Pergamin auf Finnpappe
 

Ausstellungen und Beteiligungen:

 

Klimafilm/Gelbfilm
Street Screening Project zu einer zeit- und ortsbasierten Arbeit von Oliver Siebeck

Im Digitalen Schaufenster von drj art projects, auf der Roten Insel in Berlin, wird beginnend mit der Wintersonnenwende ein Projekt von Oliver Siebeck gezeigt: Ab dem 21. Dezember 2021 läuft dort »Klimafilm/Gelbfilm« und wird für genau vier Wochen ununterbrochen zu sehen sein.
Zwei Texte, hier unter dem Gelben Quadrat zu finden, geben Auskunft zu Konzept, Inhalt und Hintergrund der Arbeit.


Klimafilm/Gelbfilm von Oliver Siebeck
Programmiert von Bernd Riehm
Ab Dienstag, 21. Dezember 2021, 15:54 Uhr, bis Freitag, 21. Januar 2022, 16:32 Uhr

drj art projects, Digitales Schaufenster, Leberstraße 60, 10829 Berlin


___EN___

A project by Oliver Siebeck will be shown in the Digital Store Window of drj art projects, on the Rote Insel in Berlin, beginning with the winter solstice: Starting on December 21, 2021, »Klimafilm/Gelbfilm« [Climate Film/Yellow Film] will run there and will be shown continuously for exactly four weeks.
Two texts, to be found here below the Yellow Square, reveal information about the concept, content and background of the work.

Klimafilm/Gelbfilm by Oliver Siebeck
Programmed by Bernd Riehm

From Tuesday, December 21, 2021, 3:54 p.m., through Friday, January 21, 2022, 4:32 p.m.
drj art projects, Digital Store Window, Leberstrasse 60, 10829 Berlin

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DUAL MANIFOLD
Geometry in sculpture and painting.
A juxtaposition.
Carles Valverde <> José Heerkens




For more installation views, please also have a look at our Instagram feed.




___EN___ [für DE nach unten scrollen ]

Geometry appears to us as a familiar and everyday phenomenon. Most of us have elementary geometry in mind, which we all learned in mathematics class. This is where we dealt extensively with points, straight lines, planes, solids, distances, angles, etc. Interestingly, in German the term  »Raumlehre« [space theory] was also used for this in the past. However, immersing oneself more deeply into the matter, it can be seen very quickly that geometry in the theory and practice of mathematics is a very complex and wide-ranging field. Since it is also the basis for numerous technical and digital applications, it also has a much more extensive effect on our everyday lives than we are aware of.

drj art projects approaches this terrain from the perspective of its programme of conceptual-minimal art: in DUAL MANIFOLD, a juxtaposition of artistic positions in sculpture and painting is pursued to illuminate the aspect of geometric principles in this field. Works by the Spanish-Swiss sculptor Carles Valverde [1965, Terrassa, Barcelona/ES] and the Dutch painter José Heerkens [1950, Dinther/NL] were selected as examples.

The programmatic question of the role geometry can have in the content of the two disciplines of the artists is of interest. Where the claim and approach of an art tradition are framed in terms that neither image nor object, nor common narratives are to be the basis for the artistic works, geometry is obviously attributed a special significance. Or, on closer inspection, are things more complex than that?

These and other questions are examined in the exhibition. The composition itself, however, is – in the sense of a spatial theory – a specific geometric arrangement. Of course, this is self-evident per se, but in DUAL MANIFOLD the aspect of geometry takes on an even more consciously set role.

Opening Sunday, October 31, 2021, 11:30 am – 4 pm
Exhibition through January 15, 2022
Open Saturdays from 2 – 6 pm and daily by appointment
Subject to pandemic-related regulations

___DE___

DUAL MANIFOLD
Geometrie in Skulptur und Malerei.
Eine Gegenüberstellung.
Carles Valverde <> José Heerkens


Geometrie erscheint uns als ein vertrautes und alltägliches Phänomen. Dabei hat man zumeist die Elementargeometrie im Sinn, die wir alle im Mathematikunterricht kennengelernt haben. Hier wurde sich ausgiebig mit Punkten, Geraden, Ebenen, Körpern, Abständen, Winkeln etc. beschäftigt. Interessanterweise war hierfür früher auch der Begriff »Raumlehre« verbreitet. Taucht man tiefer in die Materie ein, wird aber schnell klar, dass Geometrie in der Theorie und Praxis der Mathematik ein sehr komplexes und weit gefächertes Gebiet ist. Dadurch, dass sie auch Grundlage für viele technische und digitale Anwendungen ist, wirkt sie zudem sehr viel umfassender in unseren Alltag hinein, als es uns bewusst ist.

drj art projects nähert sich diesem Terrain vor dem Hintergrund seines inhaltlichen Programms konzeptuell-minimaler Kunst: In DUAL MANIFOLD wird eine Gegenüberstellung von künstlerischen Positionen der Skulptur und Malerei unternommen, die den Aspekt der geometrischen Grundlagen auf diesem Feld beleuchtet. Exemplarisch ausgewählt wurden hierfür Arbeiten des spanisch-schweizerischen Bildhauers Carles Valverde [*1965, Terrassa, Barcelona/ES] und der niederländischen Malerin José Heerkens [*1950, Dinther/NL].

Es interessiert dabei die programmatische Frage, was Geometrie in den beiden Disziplinen der Künstler:innen inhaltlich für eine Rolle übernehmen kann. Denn wo Anspruch und Ansatz einer Kunstrichtung so formuliert sind, dass weder Abbild oder Gegenstand, noch gängige Narrative Grundlage für die bildnerischen Werke sein sollen, wird der Geometrie offenkundig eine spezielle Bedeutung zugeschrieben. Oder liegen die Dinge bei genauerer Betrachtung doch vielschichtiger zueinander?

Diese und weitere Fragen werden mit der Ausstellung thematisiert. Darüber hinaus aber ist deren Komposition selbst – im Sinne einer Raumlehre – eine spezifische geometrische Fügung. Das ist zwar per se eine Selbstverständlichkeit, doch nimmt dieser Aspekt in DUAL MANIFOLD einen noch bewusster gesetzten Anteil ein.

Eröffnung Sonntag, 31. Oktober 2021, 11:30 – 16 Uhr
Ausstellung bis 15. Januar 2022
Geöffnet samstags von 14 – 18 Uhr und täglich nach Vereinbarung
Vorbehaltlich pandemiebedingter Bestimmungen

ISOLARE
Zwei Kunstprojekte von Robert Gschwantner [AT]

Eröffnung Sonntag, 5. September 2021, 11:30 – 16 Uhr
Ausstellung bis 9. Oktober 2021
Geöffnet samstags von 14 – 18 Uhr und täglich auf Verabredung
Vorbehaltlich pandemiebedingter Regelungen




____DE____

Zum Auftakt der diesjährigen Herbst-Saison der Kunst, und mit wichtigen gesellschaftspolitischen Entscheidungen vor Augen, richtet drj art projects in der Ausstellung ISOLARE den Blick auf zwei ausgewählte Kunstprojekte von Robert Gschwantner.
In diesen beschäftigt sich der Künstler mit der Veränderung von Umwelt und Landschaft durch das Eingreifen der Menschen, und insbesondere anhand zweier Inseln mit den Auswirkungen der Meeresverschmutzung.

[Um weiterzulesen bitte nach unten scrollen


____EN____

ISOLARE
Two Art Projects by Robert Gschwantner [AT]



To initiate this year‘s autumn art season, and with important social and political decisions in mind, drj art projects focuses on two selected art projects by Robert Gschwantner with the exhibition ISOLARE.
In these, the artist deals with the change of environment and landscape through human intervention, and in particular with the effects of marine pollution with reference to two islands.

[to continue reading please scroll down]


Collection I, 2021.
PVC tubes, seawater, sand, plastic particles.
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drj art projects at POSITIONS 2021
Selected works from edition ROTE INSEL

___DE___

POSITIONS Berlin Art Fair
Donnerstag, 9. bis Sonntag, 12. September 2021, Flughafen Tempelhof

drj art projects präsentiert im Hangar 6 auf dem Stand B18 Werke aus der edition ROTE INSEL. Eine Auswahl von etablierten Künstler:innen aus dem allgemeinen Programm, Beiträge aus CENTURY. idee bauhaus von 2019 und einige neueste Arbeiten in der Edition werden gezeigt.



··· Cedric Christie [1962 · GB] ··· Stephan Ehrenhofer [1964 · AT] ···
··· Nils-Simon Fischer [1990 · DE] ··· Matthew Hawtin [1972 · CA] ···
··· Siegfried Kreitner [1967 · DE] ··· Käthe Kruse [1958 · DE] ···
··· Yasuaki Kuroda [1986 · JP] ··· Lienhard von Monkiewitsch [1941 · DE] ···  
··· Jan van Munster [1939 · NL] ··· Brigitte Schwacke [1957 · DE] ···
··· Sarah Smolders [1988 · BE] ··· Rainer Splitt [1963 · DE] ···
··· Esther Stocker [1974 · IT] ··· H. Frank Taffelt [1955 · DE] ···
··· Peter Weber [1944 · DE] ···



Ein Q&A-Feature zu unserem Konzept hat die POSITIONS auf Instagram veröffentlicht: https://www.instagram.com/p/CS7LxQZI4L6/

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UPSPACE

WERKE IN AUFLAGEN + REIHEN VON 20 INTERNATIONALEN KÜNSTLER*INNEN

Neuer Eröffnungstermin Sonntag, 6. Juni 2021, 11:30 — 18 Uhr
Midissage Donnerstag, 15. Juli 2021, 16 — 21 Uhr
Ausstellungszeit verlängert bis 12. August 2021
Geöffnet samstags von 14 — 18 Uhr sowie jederzeit auf Verabredung per visit@drj-art-projects.com

Vorbehaltlich möglicher Änderungen aufgrund pandemiebedingter Regelungen

Bildstrecke zur Ausstellung · picture gallery of the exhibition


___DE___ [English below photos]

Die Ausstellung UPSPACE sendet ein starkes Signal der Vitalität und Kraft konzeptueller + minimaler Kunst in anhaltend schwierigen Zeiten. Arbeiten von 20 internationalen Künstler:innen zeigen ein breites Spektrum von neuen und etablierten Ansätzen im Programm der edition ROTE INSEL. Dementsprechend sind die in dieser Präsentation versammelten Kunstwerke durchweg als Auflagenwerke oder in Reihen von Unikaten eines spezifischen künstlerischen Konzepts angelegt. Dabei reicht die Bandbreite von Druckgrafik und Malerei, über eine Vielzahl von Arbeiten auf und mit dem Werkstoff Papier, bis zu dreidimensionalen Licht-Objekten oder skulpturalen Werken in Keramik oder Draht.

Click on artist’s names for details of the works at edition ROTE INSEL:
Esther Stocker [IT] · Gladys Nistor [AR/FR] · H. Frank Taffelt [DE] · Justina Moncevičiūtė [LT] · Joseph Shetler [US]


Gemeinsam, als Ausstellungskomposition, wie auch als einzelne Werke unterstreichen sie nachdrücklich die Kraft des kleinen Formats, in dem künstlerische Ideen in verdichteter Form eine sehr große Präsenz entwickeln. Zugleich sind die ausgewählten Arbeiten – wie es dem Ansatz einer Editionsausstellung entspricht – in attraktiven Preisdimensionen angelegt.

Joseph Shetler [US] · Don Voisine [US] · Sabine Straub [DE] · Anna-Maria Bogner [AT]


Alle diese Aspekte sind von drj art projects sehr bewusst gewählt und formulieren wichtige Ziele der Ausstellung: Sie lädt sowohl zur Rückkehr des unmittelbaren Erlebens von Kunst als auch zum Wiedererleben der persönlichen Freude an der Vielfalt neuer Kunstwerke ein.

Es ist Zeit für Erneuerung und Aufbruch in Post-Pandemische Zeiten!


MORE IMAGES AND TEXT IN ENGLISH…

UPSPACE — Preview Video Clip

Anna-Maria Bogner [AT] • Boohri Park [KR] • Brigitte Schwacke [DE] • Carles Valverde [ES/CH] • David Semper [DE] • Don Voisine [US] • Dori Deng [CN/GB] • Esther Stocker [IT] • Friederike von Rauch [DE] • Gladys Nistor [FR/AR] • H. Frank Taffelt [DE] • Jesús Perea [ES] • Joseph Shetler [US] • Justina Moncevičiūtė [LT] • Laurence Grave [FR] • Nils-Simon Fischer [DE] • Oliver Siebeck [DE] • Oliver Thie [DE] • Sabine Straub [DE] • Sarah Smolders [BE]

Digitaler Informationskanal

Januar 2021

drj art projects und edition ROTE INSEL starten ein neues Informationsangebot:
Direkt neben den Ausstellungsräumen der Programmgalerie in der Leberstraße 60 wird ab Ende Januar ein digitales Schaufenster eingerichtet. Dort werden aktuelle Inhalte direkt vor Ort vermittelt, sodass auch in Zeiten von Social Distancing und geschlossenen Ausstellungen ein themenbezogener Kontakt zu Kunst, Architektur und Stadtentwicklung möglich bleibt.
Mehr dazu auf edition ROTE INSEL. Direkter Zugang zur Infokanal-Website: infokanal.rote-insel.com

Matthew Hawtin [CA]

*1972  Banbury [GB]
Lebt und arbeitet in Windsor, Canada

drj Programmkünstler seit 2019

http://www.mhawtin.com, www.instagram.com/matthewhawtin


insights unheard of…
Artist statement Matthew Hawtin

Around Us.

Living through the pandemic for the past 9 months it was hard not to think about the virus that has changed the fabric of our society. When developing work for the exhibition I felt I had an outlet in which to communicate something about the microscopic world that surround us – the viruses and bacteria that inhabit the natural world. I was interested in  representing these seemingly invisible foes that can wreck have on organic life, including our own bodies, such as we’ve witnessed with Covid-19.

In an attempt to visualise what lives around us I choose to treat the surface of the canvases not with paint but with the stains used in laboratories to ‘see’ the microscopic world of cells. The technique, called cellular staining makes the invisible visible, enabling scientists too clearly visualise the specifics and identity of an entire cell or its different components. Each stain has their own specific properties that enable them to stain specific cells, and which can keep the cells alive in order to be studied. These differences meant the stains would not perform like normal stain or paint. Thus, unlike previous work, the surface of these paintings all have their own treatment and look, making them as specific and unique as the cells themselves. Yet, in this visual disparity between works there is something interesting that develops and an acknowledgment of the unseen, while highlighting the variety of microscopic life and the different ways to study these cells.

For the installation of the paintings I decided it was more appropriate to place each in unfamiliar positions in the gallery as a way to acknowledge the unknowns that live in the spaces we move through each day. It is my hope that viewers will be surprised by the location of the works, a way to recognise the invisible that lurks over our shoulders. The paintings are meant to be watching you before you see them and symbolise this unseen microscopic world. The paintings serve as a translation between worlds, to depict how something so small and unseen can alter our lives in unprecedented ways, and how with the right techniques we will learn and overcome this pandemic, until the next one arrives.


insights unheard of…
Gedanken zur Ausstellung. Von Matthew Hawtin

Um uns herum.

Während der letzten neun Monate, in denen wir die Pandemie miterleben mussten, war es schwer, nicht an das Virus zu denken, das das Gefüge unserer Gesellschaft verändert hat. Als ich die Arbeit für die Ausstellung entwickelte, hatte ich das Gefühl, dass ich ein Ventil hatte, um etwas über die mikroskopische Welt, die uns umgibt – die Viren und Bakterien, die die natürliche Welt bewohnen – zu vermitteln. Ich interessierte mich dafür, diese scheinbar unsichtbaren Feinde darzustellen, die organisches Leben, einschließlich unseres eigenen Körpers, zerstören können, wie wir es bei Covid-19 erlebt haben.

In dem Versuch, zu visualisieren, was um uns herum lebt, habe ich mich dafür entschieden, die Oberfläche der Leinwände nicht mit Farbe zu behandeln, sondern mit den Farbstoffen, die in Labors verwendet werden, um die mikroskopische Welt der Zellen zu „sehen“. Diese Technik, die als Zellfärbung bezeichnet wird, macht das Unsichtbare sichtbar und ermöglicht es den Wissenschaftlern, die Besonderheiten und die Identität einer ganzen Zelle oder ihrer verschiedenen Bestandteile zu klar zu visualisieren. Jede Färbung hat ihre eigenen spezifischen Eigenschaften, die es ihnen ermöglichen, bestimmte Zellen anzufärben, und die diese Zellen am Leben erhalten können, damit sie untersucht werden können. Diese Unterschiede führten dazu, dass die Färbungen nicht wie normale Farbstoffe oder Farben funktionieren („‚ ). Daher haben die Oberflächen dieser Gemälde, im Gegensatz zu früheren Arbeiten, jeweils ihre eigene Behandlungstechnik und ihr spezielles Aussehen, was sie so spezifisch und einzigartig macht wie die Zellen selbst. Doch in dieser visuellen Unterschiedlichkeit der Werke entwickelt sich etwas Interessantes und eine Bewusstwerdung des Ungesehenen, während gleichzeitig die Vielfalt des mikroskopischen Lebens und die verschiedenen Methoden zur Untersuchung dieser Zellen zur Geltung kommen.

Für die Installation der Gemälde entschied ich, dass es angemessener wäre, jedes einzelne in der Ausstellung an ungewöhnlichen Stellen zu platzieren, um so die Unbekannten zu würdigen, die in den Räumen leben, durch die wir uns täglich bewegen. Ich hoffe, dass die Betrachter vom jeweiligen Platz der Werke überrascht sein werden, als eine Möglichkeit, das Unsichtbare, das über unseren Schultern lauert, zu erkennen. Die Gemälde sollen uns beobachten, bevor wir sie sehen, und diese verborgene mikroskopische Welt symbolisieren. Die Malereien dienen als Übersetzung zwischen den Welten, um darzustellen, wie etwas so Kleines und Unsichtbares unser Leben auf noch nie dagewesene Weise verändern kann und wie wir mit den richtigen Techniken diese Pandemie erlernen und überwinden werden, bis die nächste ausbricht.

 

Ausstellungen und Beteiligungen:

 

insights unheard of…
Anna Kubelík · Matthew Hawtin

Eine raumbezogene Ausstellung aus Installation, Zeichnung und Malerei
Mit Klang-Performances von Oliver Schmid

Die geplante Ausstellungszeit war Dezember 2020 bis März 2021.
Sie wurde wegen des langen Winter-Lockdowns bis 2. Mai 2021 verlängert.
Ab dem 23. April 2021 musste sie aufgrund der Bestimmungen der sogenannten Bundes-Notbremse erneut geschlossen werden.

Video zu den Performances im Rahmen von insights unheard of... [© Anna Kubelík]



Das künstlerische wie inhaltliche Thema der Ausstellung  insights unheard of... von Anna Kubelík und Matthew Hawtin ist das erfahrbar machen des Nicht-Sichtbaren, das Wahrnehmen dessen, was stets um uns herum ist, wir uns aber nicht bewusst sind. Dafür begegnen einander bei drj art projects Installation, Zeichnung und Malerei und bilden ein neues, offenkundig organisch anmutendes Ganzes. Die Werke der beiden Künstler*innen werden dabei förmlich zu Messinstrumenten und Anzeigern natürlicher Phänomene, die uns alle stets in unserem unmittelbaren, direkten Lebensraum umgeben. Gemeinsam vermitteln sie sehr schnell die hohe Komplexität in technisch-handwerklicher sowie in künstlerisch-konzeptueller Hinsicht. Zudem erweitern perkussive Klang-Performances von Oliver Schmid die sinnlichen Erfahrungen der Betrachtenden einerseits, wie auch das Zusammenwirken der installierten künstlerischen Elemente mit ihrem konkreten Raum bei drj auf der anderen Seite.



___EN___

insights unheard of…
Anna Kubelík · Matthew Hawtin

A space related exhibition of installation, drawing and painting
Featuring sound performances by Oliver Schmid

The exhibition was planned from December 2020 through March 2021 – and has now been extended until May 2, 2021. On April 23, 2021, it had to close again due to the Federal Emergency Brake law.


The artistic and content-related subject of the exhibition insights unheard of… by Anna Kubelík and Matthew Hawtin is the experience of the invisible, the perception of what is always around us, but we are not aware of. To this end, installation, drawing and painting meet each other at drj art projects and form a new, obviously organically coherent whole. The works of the two artists literally become measuring instruments and indicators of natural phenomena, that constantly surround us all in our immediate, direct living environment. Together they quickly convey the high level of complexity in technical and handcrafted as well as artistic and conceptual terms. In addition, percussive sound performances by Oliver Schmid expand the sensual experiences of the viewers on the one hand, and the interaction of the installed artistic elements with their concrete space at drj on the other.



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Anette Haas
Schraffuren

Eröffnung Sonntag, 27. September 2020
11:30 Uhr – 14:30 Uhr und darüber hinaus
Täglich nach Vereinbarung und samstags von 13 bis 19 Uhr geöffnet
Ausstellung bis 14. November 2020
Die Ausstellung bleibt bis 21. November 2020 installiert.

AKTUELLER HINWEIS ZU DEN PANDEMIEBEDINGTEN REGULIERUNGEN
In Einklang mit den seit dem 2. November 2020 geltenden Bestimmungen für Kulturinstitutionen, ist der Ausstellungsbereich von drj art projects bis Ende November geschlossen.
Dennoch ist die Ausstellung von Anette Haas weiterhin auf vorherige Verabredung zu sehen. Voraussetzung ist, dass unsere Besucher*innen in einem gemeinsamen Haushalt leben, um so mit uns unter den Bedingungen privater Treffen zusammenkommen zu können.


— [DE] — [for EN click WEITERLESEN below the image]


Die dritte Ausstellung des Jahres 2020 bei drj art projects ist eine Einzelausstellung der Programmkünstlerin Anette Haas [*1961 in Salzgitter]. 

In ihrer Arbeit konzentriert sich Anette Haas seit langem auf wesentliche Fragen von Bild und Raum. Materialität und Technik, die ein Kunstwerk ausmachen, interessieren sie ebenso wie die Zeit und das Sehen, welche das Erschaffen und Betrachten von Kunst bestimmen. Insofern beschäftigt sie sich intensiv mit deren Grundphänomenen, wie der Linie und ihrem Raum, Farbe und ihren Nuancierungen, dem Verhältnis von Figur und Grund oder Geometrie und Proportion.

Anette Haas‘ künstlerisches Vorgehen oszilliert zwischen elementaren Polen wie Kontrast und Gleichmäßigkeit, Verdichtung und Offenheit, Rand und Feld sowie explizit auch immer deren Übergängen. Die daraus abgeleiteten Untersuchungen und Fortschreibungen zeigen sich in ihren unterschiedlichen Werkgruppen wie Malereien, Zeichnungen und Drucken. 

In der aktuellen Ausstellung wird in gezielten Gegenüberstellungen gezeigt, wie Anette Haas über elementare Phänomene der Kunst im Umgang mit Material nachdenkt. So werden zu ihren charakteristischen Papierarbeiten in Acryl–Pigmentstift–Technik, die u.a. Farbe, Fläche, Rand und Übergang thematisieren, auch neue zeichnerische Arbeiten gezeigt, deren Thematik in dem Ausstellungstitel Schraffuren angelegt ist. In Kombination mit Lithografien und Siebdrucken sowie teils auch gegenständlichen Zeichnungen auf Papier eröffnet sich ein vielschichtiger, neuartiger Blick in das Spektrum der Werke von Anette Haas.

„Anette Haas
Schraffuren“
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POSITIONS Berlin art fair 2020

___[DE]____ [EN below site map]  

POSITIONS Berlin art fair im ehemaligen Flughafen Tempelhof [Foto © drj 2019] 

Pointierte Solo-Präsentation von Hartmut Böhm, ausgewählte Arbeiten der edition ROTE INSEL

Den besonderen Umständen geschuldet, ist der Zugang für das Publikum in diesem Jahr neu geregelt. Eine Übersicht haben wir unten angefügt.
 
Zusätzlich bieten wir Sonderöffnungszeiten zur Ausstellung ÜBERTRAG von Denise Winter + Hartmut Böhm in unseren Ausstellungsräumen auf der Roten Insel an:

Freitag, 11. September: 17 – 21 Uhr, im Rahmen der Friday Night Positions 
Samstag, 12. September: 15 – 18 Uhr
Sonntag, 13. September: 15 – 17 Uhr 


drj art projects @ POSITIONS Berlin art fair
BOOTH B20

Besuchszeiten:
Professional Preview – Donnerstag, 10. September 2020. 14 – 22 Uhr [nur mit VIP-Karte]
Besuchertage
Freitag, 11. September: 12 – 14 Uhr [nur mit VIP Karte] + 14 – 17 Uhr [Slot 1] + 17 – 20 Uhr [Slot 2]
Samstag, 12. September: 12 – 14 Uhr [nur mit VIP Karte] + 14 – 17 Uhr [Slot 1] + 17 – 20 Uhr [Slot 2]
Sonntag, 13. September [nur mit VIP Karte] + 13 – 15:30 Uhr [Slot 1] + 15 – 18 Uhr [Slot 2]

Flughafen Tempelhof Hangar 3-4
Columbiadamm 10
10965 Berlin 


Bus 104 + 248: Columbiadamm/Platz der Luftbrücke
U-Bahn Linie 6 [Achtung, Baustelle]
Station U6/Paradestraße [Shuttlebus zum  Haupteingang]
Station U6/Platz der Luftbrücke [Halt nur aus Richtung Alt-Mariendorf]



 
Lageplan der POSITIONS Berlin art fair 2020. Auch die paper positions, die photo basel/berlin und die Fashion Positions finden in den Hangars 3 + 4 statt.




___EN___

 POSITIONS Berlin art fair

Distinctive solo presentation by Hartmut Böhm, selected works from edition ROTE INSEL.

Due to the special circumstances, access for the public has been regulated anew this year. We have added an overview below.
 
In addition, we offer special opening hours for the exhibition ÜBERTRAG by Denise Winter + Hartmut Böhm in our spaces on Rote Insel:

Friday, 11 September: 17 – 21 h, as part of Friday Night Positions 
Saturday, 12 September: 15 – 18 h
Sunday, 13 September: 15 – 17 h 

With best regards,
Christiane Bail + Matthias Seidel



drj art projects @ POSITIONS Berlin art fair
BOOTH B20


Opening hours:
Professional Preview – Thursday, 10 September 2020. 14 – 22 h [only with VIP card].
Visitor Days
Friday, 11 September: 12 – 14 h [only with VIP card] + 14 – 17 h [slot 1] + 17 – 20 h [slot 2].
Saturday, 12 September: 12 – 14 h [only with VIP card] + 14 – 17 h [slot 1] + 17 – 20 h [slot 2].
Sunday, 13 September: 11 – 13 h [only with VIP card] + 13 – 15:30 h [slot 1] + 15 – 18 h [slot 2]

Flughafen Tempelhof Hangar 3-4
Columbiadamm 10
10965 Berlin 


Bus 104 + 248: Columbiadamm/Platz der Luftbrücke
Underground line 6 [Attention, construction works]
U6/ Station Paradestraße [shuttle bus to the main entrance]
U6/ Station Platz der Luftbrücke [stops only from direction Alt-Mariendorf!]

ÜBERTRAG
Denise Winter + Hartmut Böhm


Ausstellung vom 21. Juni bis 19. September 2020.
Täglich auf Verabredung zu sehen sowie samstags von 13 bis 19 Uhr.

links: Hartmut Böhm, rechts: Denise Winter Denise Winter, Shibuya (aus der Serie Prototypen), 2020 Denise Winter, links: Cut-Out_TYO_02, 2020, rechts: Cut-Out_TLV, 2020 Denise Winter, Cut-Out_TYO_02, 2020
Denise Winter, Cut-Out_TLV, 2020 Denise Winter, Kertész Utca (aus der Serie Prototypen), 2013
Hartmut Böhm, Zwei Diagonalen, 1980 Hartmut Böhm, Zwei Senkrechte, 1980 Hartmut Böhm, o.T., 1972 Hartmut Böhm, o.T., 2015/16 Hartmut Böhm, o.T., 1992 Hartmut Böhm, Kaltgrau VI und Rötel, zweigeteilt/dreigeteilt, 1998 Hartmut Böhm, Kaltgrau und Rötel, zweigeteilt/dreigeteilt, 1998 Denise Winter, Landschaft, ein Fragment, 2019 Hartmut Böhm, Gegenüberstellung II, 2005 Hartmut Böhm, o.T., 1993 Einladungskarte, Vorderseite Einladungskarte, Rückseite

„ÜBERTRAGDenise Winter + Hartmut Böhm
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