KREUZLINIEN
Jan van Munster · Willem Besselink

___DE__
Eröffnung Mittwoch, 14. September 2022, 18 – 21 Uhr
Verlängert bis Samstag, 12. November 2022

Öffnungszeiten
Freitag 15 bis 19 Uhr, Samstag 14 bis 18 Uhr, sowie täglich auf Verabredung



Die Verbindungen zwischen Jan van Munster, Willem Besselink und drj art projects sind vielfältig. So zählt Jan van Munster mit seinem über viele Jahrzehnte gewachsenen Œuvre zu den international renommiertesten Programmkünstlern von drj. In seinen bisherigen Duo-Ausstellungen und den zahlreichen Beteiligungen an wichtigen Themenpräsentationen hat seine Position das Profil der Programmgalerie entscheidend mit geschärft. Zudem ist er seit langer Zeit auch Förderer des künstlerischen Nachwuchses: Über viele Jahre hat seine IK Stiftung in der den Niederlanden Aufenthaltsstipendien an junge Künstlerinnen und Künstler vergeben, um ihnen eine Zeit unabhängigen inhaltlichen Arbeitens zu ermöglichen. Hier war auch Willem Besselink Stipendiat, der darüber hinaus über sein Studium in Berlin stets Verbindungen in die Stadt gepflegt hat. So war auch er bereits in thematischen drj-Projekten vertreten. Zudem gehört er auch zu den Gründungsmitgliedern der Künstler:innen-Vereinigung Frontviews, mit der wiederum drj art projects vor kurzem eine umfangreiche Kooperation zur Textilen Kunst erfolgreich durchgeführt hat.

In KREUZLINIEN verbinden die beiden niederländischen Künstler nun ihre Arbeiten miteinander und gemeinsam mit drj. Der Fokus liegt dem Titel entsprechend auf der linearen Form: Insbesondere van Munsters Werkgruppe der Brainwaves stellt sich darin dem Dialog mit Besselinks Reliefs und Objekten. Während erstere nach wie vor ihren Ursprung in der Gedankenenergie haben, die über Gehirnwellenmessungen grafisch festgehalten und in Licht-Arbeiten übertragen wird, sind für zweitere insbesondere von Mauerwerksverbände und deren Fugen inspirierten Überlagerungen prägend. Damit beziehen sie sich zusätzlich auf Architektur und Urbanismus, was beides aus dem Hintergrund der Programmgalerie wiederum nicht wegzudenken ist.

Nach einem Sommer ungeahnter Härten, einer aufgrund von Force Majeure zwangsweise verschobenen Ausstellung und auch nach wie vor angesichts einer gesellschaftlich unsicheren Zukunft, freuen wir uns in besonderem Maße auf diese Ausstellung. Deren Eröffnung am 14. September markiert so das Rentrée, den Wiedereinstieg von drj art projects in seinen Ausstellungsbetrieb und den Auftakt einer hoffentlich anregenden und die Wertschätzung konzeptueller und minimaler Kunst öffnenden Herbstsaison – trotz allem.


Mehr zu den Künstlern hier:
janvanmunster.nl  ·  willembesselink.nl


__EN__
Opening Wednesday, September 14, 2022, 6 – 9 p.m.
Extended through Saturday, November 12, 2022

Opening hours
Friday 3 to 7 pm, Saturday 2 to 6 pm, and daily by appointment

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78 105 / Isang Yun 1917–1995 / 2022
Ausstellung von Oliver Siebeck im Yun-Haus Berlin

Ausstellung bis 27. November 2022

Geöffnet Sonntag, 16.10, 6.11. sowie 27.11.2022 [u.A.w.g.]
Zudem auf Vereinbarung per e-Mail an:
Internationale Isang Yun Gesellschaft info@yun-gesellschaft.de

Yun-Haus Berlin · Sakrower Kirchweg 47 · 14089 Berlin-Kladow

Eröffnung Sonntag, 25. September 2022, 17:30 Uhr
Zuvor um 16 Uhr Konzert
Daniel Seroussi [Klavier] spielt Werke von Isang Yun,
Henri Dutilleux, Eres Holz und Franz Schubert

Eine Kooperation von drj art projects und INTERNATIONALE ISANG YUN GESELLSCHAFT

Installation von Oliver Siebeck · Kuratiert von Christiane Bail · Produziert von Matthias Seidel



___DE [EN below]___


Oliver Siebeck : Isang Yun – sesshafte und nichtsesshafte Buchstaben vielleicht

Wenn Oliver Siebeck mit einer Arbeit beginnt, steht am Anfang eine Faszination. Für ein Ding – eine Skulptur beispielsweise – für eine Situation – das Geräusch eines Insekts beim Fliegen etwa – oder, sehr oft, für eine Person – wie Isang Yun. Dann legt sich Siebeck das Handwerkszeug zurecht, mit dem er diese Arbeit erzeugen wird. Papier von der und der Struktur in dem und dem Format. Farben, wenige, hier Schwarz und Gold. Und, zentral, das Instrument. Sein Kunsterzeugungsinstrument. Die alte schwere mechanische Schreibmaschine.

Das Material, aus dem die Arbeit systematisch hergestellt wird, wird dem Gegenstand selbst entnommen. Bei der vorliegenden Arbeit sind es die im westlichen Alphabet, in der gebräuchlichsten Umschrift für das koreanische Alphabet, auch in der westlichen Reihenfolge, Vorname zuerst, aufgeschriebenen Buchstaben. Die Zeichen, die den Namen des Komponisten bedeuten und verlauten, von dem die Faszination, und damit diese Arbeit, ausging: ISANGYUN. Großbuchstaben. Systematisch eine beibehaltene Stellung der Schlagmechanik seiner Schreibmaschine also. Ganz einfach. Und genauso einfach, mit verdichtetem systematischen Variationsrepertoire, werden die Blätter bezeichnet. Reihung und Rotation, Reihung und Umkehr, Reihung und Krebs. Einfache bis mehrfache Wiederholungen. Überschreibungen von Überschreibungen. Sesshafte und nichtsesshafte Buchstaben vielleicht. Manche liegen auf der Seite, manche stehen auf dem Kopf.

Es ist nicht notwendig, etwas über Isang Yun zu wissen, um von Siebecks Blättern fasziniert zu sein und in ihnen je eigene Bedeutungssterne aufblitzen zu lassen. Sogar akustische, der sichtbar gewordene Schreibmaschinensound auf dem Papier. Tak-Taktak-Tak. Die teilweise regelrechte Lesbarkeit der Blätter. Oder prozessuale, wie das genüsslich allmähliche Aufgehen des goldenen Verstehens- und Sehenshorizonts beim sich Verdichten der Zeichen aus allen Himmelsrichtungen.

Je nachdem, wie vertraut man mit der Arbeit und dem Leben des Isang Yun ist, ist es natürlich nicht verboten und vermutlich in diesem Sinnzusammenhang auch nicht zu vermeiden, wenn man Hinweise auf Isang Yuns Leben oder Werk in Siebecks Arbeit sieht. Der Autor dieser Zeilen weiß zum Beispiel, dass es Stücke von Isang Yun gibt, in deren ersten paar Takten schon das gesamte Klangmaterial, mit dem das Stück arbeiten wird, vorgestellt wird. Genauso ist es hier bei Siebeck. Wenn man das Material und die Systematik verstanden hat, weiß man ungefähr, wie es weitergehen wird. Erleben will man es dann natürlich trotzdem noch; – oder jetzt erst recht.

Die vorliegenden Blätter mit den sesshaften und nichtsesshaften Buchstaben sind nicht die erste Arbeit von Oliver Siebeck mit dem Gegenstand Isang Yun. 2018 entstand seine Isang Yun Biografie. Hierbei waren das Zeichenmaterial für Siebecks Schreibmaschine die Ziffern der Lebensdaten von Isang Yun – 17. 9. 1917 bis 3.11.1995 – die Siebeck, im bekannten Zeichenformat und der bekannten Fortsetzungsregel folgend, Tag für Tag hintereinander auf eine ca. 20 Meter lange Papierrolle geschlagen hat. Einmal, in einem 40 Zeichen breiten schwarzen Streifen vorwärts, und einmal in einem 40 Zeichen breiten roten Streifen rückwärts.

Diese beiden nebeneinander laufenden Lebensdatenbahnen in rot und in schwarz variieren leicht in Anschlag und Farbkraft, und sie bewegen sich aufeinander zu und voneinander weg. In einer sehr dramatischen, spannungsgeladenen Passage dieser Schriftrolle überschreiben sich die beiden Bahnen an ihren Rändern. Berühren sich. Schreiben sich ineinander ein. Eine Sehnsucht. Ein Verlangen, dem man Himmelrichtungen zuschreiben kann, an deren Vereinigung Isang Yun ein Leben lang arbeitete, und einer Trennung, die sein Schicksal war.

Thomas Goldstrasz, Chemnitz 5.9.2022

Kursiv: Satzmaterial von Oliver Siebeck aus der Korrespondenz zu den vorliegenden Blättern. Eine Dokumentation der Isang Yun Biografie (2018) findet sich unter www.siebeckprojekte.de

Read English version here…

Intermediate Programme.
Accrochage 2022.

___DE___
Eine Programmausstellung zum Jahreswechsel.
Zu sehen von Dezember 2022 bis Februar 2023.
Privat, auf Verabredung.

___EN___
A programme exhibition at the turn of the year.
On view from December 2022 through February 2023.
Private, by appointment.

Mit Werke von [in räumlicher Reihenfolge bei drj] • With works by [in drj space related order]

Esther Stocker [IT] • Alain Biltereyst [BE] • Hartmut Böhm [† DE] • Monika Brandmeier [DE] • Jan van Munster [NL] • Anette Haas [DE] • Yasuaki Kuroda [JP] • Susan York [US] • Michael Rouillard [US] • Denise Winter [DE] • Carlo Battisti [IT] • Carles Valverde [ES/CH] • Aiko Tezuka [JP] • Wolfgang Berndt [DE] • Nils-Simon Fischer [DE] • Justina Moncevičiūtė [LT] • Daniel Göttin [CH] • Siegfried Kreitner [DE] • Samantha Bittman [US] • Gilbert Hsiao [US] • Joseph Shetler [US] • Peter Weber [DE] • Douglas Allsop [GB] • Don Voisine [US] • José Heerkens [NL] • Natalie Reusser [CH] • Sarah Smolders [BE] • Brigitte Schwacke [DE] • Julius Stahl [DE] • Daniela Comani [IT] • Jan Maarten Voskuil [NL] • Friederike von Rauch [DE] • H. Frank Taffelt [DE] • David Semper [DE] • Ray Malone [IE] • Willem Besselink [NL] •Matthew Hawtin [CA] • Cedric Christie [GB] • Anna Kubelik [CH] +  Oliver Schmid [CH] • Lucía Simón Medina [ES] • Fernanda Fragateiro [PT] • Oliver Siebeck [DE] • Hellmut Bruch [AT] • Matthew Deleget [US]

less …
Douglas Allsop · Julius Stahl


less… is a conceptual and minimal exhibition of concisely set and meticulously selected works by drj artists Douglas Allsop [*1943 · GB] and Julius Stahl [1978 · DE].

PLEASE NOTE: DUE TO FORCE MAJEURE THE EXHIBITION HAS TO BE DELAYED TO 2023.

Opening Sunday, July 3, 2022, 12 – 4 p.m.
Core exhibition through Saturday, August 6, 2022
On view by appointment through Saturday, September 3, 2022

Special feature
Sound Performance by ERIK K. SKODVIN [*1979 · NO]
Saturday, July 30, 2022, 7:30 p.m.


less… ist eine konzeptuelle, minimale Ausstellung mit präzise gesetzten und genau bestimmten Werken der drj-Künstler Douglas Allsop [*1943 · GB] und Julius Stahl [1978 · DE].

ACHTUNG: DIE AUSSTELLUNG MUSS AUFGRUND HÖHERER GEWALT NACH 2023 VERSCHOBEN WERDEN.

Eröffnung Sonntag, 3. Juli 2022, 12 – 16 Uhr.
Kernausstellung bis Samstag, 6. August 2022
Danach zu sehen auf Vereinbarung bis Samstag, 3. September 2022

Spezialbeitrag
Klangperformance von ERIK K. SKODVIN [*1979 · NO]
Samstag, 30. Juli 2022, 19.30 Uhr

Street Screening Programme

Von Februar bis März 2022 zeigt drj art projects ein erweitertes Street Screening: Neben dem 9:16 Monitor des Digitalen Schaufensters in der Leberstraße 60 wird der Ladenraum zur Filmbühne: Auf einer raumbreiten Leinwand werden dort Videoarbeiten von Künstler:innen des erweiterten drj Programms gezeigt. Diese können durch das Schaufenster von außen betrachtet werden.

Beteiligte Künstler:innen sind Monika Brandmeier, Christoph Brech, Jan van Munster und Lindsay Packer für die Breitwandfilme, sowie Wolfgang Berndt, Carles Valverde und Oliver Siebeck auf 9:16.

Premiere verschoben auf Freitag, 25. Februar 2022, 18 Uhr – aufgrund des Orkans Zeynep.

Der 9:16 Monitor läuft ab dann täglich von 18 -24 Uhr[1].
Die Breitwandfilme werden wöchentlich, immer freitags ab 18 Uhr, an diesen Daten gezeigt: 4. März, 11. März und 18. März 2022.
Derniere ist dann am 25. März 2022.

Diese Filme werden zu sehen sein:

Christoph BrechLa Sosta, 2010 0:08:00
Eternal Eclipse, 20150:05:45
Corona Mond, 20200:02:51
Monika Brandmeierschlafen.stehen, 20030:02:46
Löffel, 20020:10:21
Lindsay PackerObserver Effect, 20220:05:22
Self Similar, 20220:08:04
Charm Pours, 20220:06:08
Jan van MunsterCircles, 19720:02:54
Double Portrait, 19720:02:45
Movement Towards a Larger Order, 20160:02:36



Videostills der Beiträge zur drj Filmbühne

Die Gesamtlänge aller Videos beträgt ca. eine Stunde. Im Anschluss werden sie erneut gezeigt werden.
The overall length of the videos is about one hour. They will be re-shown at the end of the series.

Auf dem 9:16 Schirm sind die Beiträge täglich von 18 bis 24 Uhr zu sehen:

25. Februar – 5. März + 11. – 18. März 2022
Wolfgang Berndt ≈70m:2217
5. – 11. März + 18. – 25. März 2022
Lindsay Packer Figure Ground, 2022
Overkiller, 2022
Fly Over, 2022
2 Way Mirror, 2022
Pantomime, 2022
Picture Plane, 2022

Im Anschluss wird ein Wechselprogramm mit Werken von Oliver Siebeck und Carles Valverde bis zur Derniere gezeigt. Details folgen in Kürze.


[1] Angesichts des aus aktuellen Gründen noch dringlicher gebotenen energiesparenden Verhaltens ist dieser Schritt folgerichtig. Eine weiterhin auf 24/7 ausgelegte Präsentation ist unter diesem Aspekt unangebracht.

____EN____

From mid-February through March 2022, drj art projects will be staging an extended Street Screening: in addition to the 9:16 monitor on the outside window of Leberstrasse 60, the entry space will be transformed into a film stage: video works by artists from the extended drj programme will be shown there on a screen as wide as the room. These can be viewed through the store window from the outside.

Participating artists are Monika Brandmeier, Christoph Brech, Jan van Munster and Lindsay Packer for the widescreen films, as well as Wolfgang Berndt, Carles Valverde and Oliver Siebeck at 9:16.

Premiere delayed to February 25, 2022, 6 pm – due to the hurricane Zeynep.

The 9:16 monitor will run daily from then on, starting at 6 pm and ending at midnight. [1]
The widescreen films will be shown weekly, always on Fridays from 6 pm, on these dates:
March 4, March 11, March 18, 2022.
The final screening will be on March 25, 2022.



[1] In view of the current need for even more urgent energy-saving behaviour, this step is logical. A presentation that continues to be conceived as 24/7 is inappropriate from this point of view.

—t—e—x—t—i—l—e—
Artists and their works from the universe
of fabrics and inter-weaving techniques


— Exhibition at drj art projects still on view through Saturday, May 21, 2022


drj art projects
Leberstrasse 60 · D-10829 Berlin
OPENING HOURS at present:
Daily by appointment and Friday 3 to 7 pm, Saturday 2 to 6 pm

___EN___ [Deutsche Fassung unten]

drj art projects and Frontviews feature a cooperative exhibition on textile art of the 21st century.

As stated in the subtitle of the project, textile bares in itself a universe of its own – as within human existence, so within art. In order to find an authentic access on this complex, the exhibition focuses on the artists themselves. The basic assumption is this: Since the participating artists have actively committed themselves to working in this field of art, it is given that they are all aware of the meta-context and have positioned themselves personally in relation to it. Thus, by themselves and their works, the artists incorporate the whole project per se and obviously. In this manner – without trying an external approach – this exhibition setting relies in the trust of the artistic praxis by itself.

Inherent questions about the specifics and practice of the medium, as well as its relevance for the present and future of contemporary art, include these:
_ What kind of specific quality offer woven media, so that they are the choice of so many
artists today?
_ Do networking, mutually supportive structures require specific techniques and actors?
_ Are gender, consciousness of tradition or cultural background decisive artistic factors?
_ Does thinking in textiles and transferring it into works of art mean taking up a special
position with regard to society?

Based on spatial composition of the works and by the interaction of all the project’s elements, including people, artworks, organizers and venues, this exhibition creates a simultaneously individual and collective statement on the theme: a temporary fabric of material and social praxis. A publication will also reflect this. In addition to the images documenting the exhibitions, the focus will be again on the artists: The core of the book will consist of comments on their stance and the artworks.

Artists participating

Alke Reeh [*1960/70 · DE]
Stephan Ehrenhofer [*1964 · AT]
Esther Seidel [*1964 · DE/IT]
Bettina Allamoda [*1964 · US]
Robert Gschwantner [*1968 · AT]
Haleh Redjaian [*1971 · DE/IR]
Anja Schwörer [*1971 · DE]
J Stoner Blackwell [*1972 · US]
Aiko Tezuka [*1976 · JP]
Kathrin Köster [1981 · DE]
Alana Lake [1981 · GB]
Tristan Schulze [*1982 · DE]
Samantha Bittman [*1982 · US]
Nele-Marie Gräber [*1983 · CH]
Yasuaki Kuroda [*1986 · JP]
Natalie Reusser [*1988 · CH]
Justina Moncevičiūtė [*1988 · LT]

drj art projects
Leberstrasse 60 · D-10829 Berlin
ÖFFNUNGSZEITEN bis auf Weiteres:
Täglich auf Verabredung sowie Freitag 15 bis 19 Uhr und Samstag 14 bis 18 Uhr

___DE___

—t—e—x—t—i—l—e—
Artists and their works from the universe
of fabrics and inter-weaving techniques

Ein drj Ausstellungsprojekt in Kooperation mit Frontviews//HAUNT

— Ausstellung bei drj art projects weiter zu sehen bis Samstag, 21. Mai 2022 



drj art projects und Frontviews zeigen eine kooperative Doppelausstellung zur Textilen Kunst des 21. Jahrhunderts.

Wie im Untertitel des Projekts vermerkt, ist das Textile an sich ein eigenes Universum – wie im gesamten menschlichen Daseins, so auch in der Kunst. Um eine relevante Aussage zu diesem Komplex zu treffen, fokussiert die Ausstellung darum die Kunstschaffenden selbst.

Die Grundannahme ist diese: Da sich die teilnehmenden Künstler:innen aktiv entschlossen haben, auf diesem Feld der Kunst zu arbeiten, ist davon auszugehen, dass sie alle um den Meta-Zusammenhang wissen und sich persönlich dazu positioniert haben. Darum ist er so, durch sie selbst und ihre Werke, dem ganzen Projekt per se und selbstverständlich implizit.

Zugrunde liegende Fragen nach Spezifika und Praxis des Mediums, sowie deren Relevanz für Gegenwart und Zukunft der zeitgenössischen Kunst, sind etwa diese:

_ Bedingen vernetzende, einander Halt gebende Strukturen, spezielle Akteur:innen und Positionen?
_ Sind Gender, Traditionsbewusstsein oder kultureller Hintergrund entscheidende künstlerische Faktoren?
_ Bedeutet textiles Denken und übertragen desselben in Kunstwerke, sich gesellschaftlich speziell zu positionieren?

Anhand der ausgestellten Werke und durch das Zusammenwirken aller Elemente dieses Projekts – Personen, Kunstwerke, Veranstaltende und Orte – entsteht so ein fundiertes und kollektives Statement zum Thema.

Eine Publikation wird dies darüber hinaus festhalten. Neben den Abbildungen der Ausstellungen werden auch dort die Künstler:innen im Zentrum stehen: Das Herzstück des Buches werden persönliche Kommentare zu ihrer Haltung und zu den Arbeiten sein.

Hartmut Böhm – System und Progression
Ausstellung im RAUM SCHROTH im Museum Wilhelm Morgner, Soest


___DE___ [EN below]

Für die Stiftung Konzeptuelle Kunst Soest des Sammlers Carl-Jürgen Schroth hat drj art projects die Ausstellung »Hartmut Böhm – System und Progression« konzipiert. Sie führt anhand einer Auswahl von Werken aus fünf Dekaden die große künstlerische Innovationskraft Hartmut Böhms vor Augen. Kuratiert haben sie Christiane Bail und Matthias Seidel.

Auf dem Feld der minimal-konzeptuellen Kunst nimmt Hartmut Böhm [*1938 in Kassel] eine eigenständige Position ein. Seit den 1960er Jahren arbeitet er wegweisend an deren grundlegenden Themen, wie der Sichtbarmachung universeller Gesetze, Ordnungen und Systeme. Die künstlerische Übertragung dieser Zusammenhänge in Zeichnungen, Objekte und dreidimensionale Arbeiten hat sein vielgestaltiges Œuvre geprägt. Neben inhaltlicher und rationaler Klarheit verleiht er seinen Werken sowohl ausgeprägte ästhetische Qualitäten als auch eine sinnliche Anmutung.


Ein Ausstellungsrundgang in 4 Videoclips. Zum jeweils nächsten Schritt im Player rechts klicken.
A short tour through the exhibition by 4 video clips. Please click the player on the right side for the respective next step.



Ausstellung vom 14. November 2021 bis 30. Januar 2022 
RAUM SCHROTH im Museum Wilhelm Morgner
Thomästraße 1, D–59494 Soest


Während der Ausstellungzeit sind folgende Veranstaltungen geplant:

Sonntag, 14. November 2021, 11 Uhr
Die Kurator:innen Christiane Bail und Matthias Seidel sowie der Sammler Carl-Jürgen Schroth stehen in der Ausstellung für Gespräche zur Verfügung

Donnerstag, 25. November 2021, 17 Uhr
Vortrag von Christian Ganzenberg zum Werk Hartmut Böhms
Per Zoom, mit der Meeting-ID 850 1873 3940 und Kenncode 707914, oder mit diesem Link ist die Teilnahme auch online möglich!

Samstag, 11. Dezember 2021, 15 Uhr
Führung mit Carl-Jürgen Schroth
Sonntag, 2. Januar 2022, 11 Uhr
Führung
Samstag, 15. Januar 2022, 15 Uhr
Führung und Workshop für Familien
Sonntag, 30. Januar 2022, 15 Uhr
Finissage mit Führung durch die Kurator:innen

Bitte beachten:
Für alle Veranstaltungen ist eine Anmeldung per e-Mail an rsvp@skk-soest.de erforderlich.
Es gelten die jeweils aktuellen Pandemiebestimmungen des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen
Weitere Informationen finden sich auf www.skk-soest.de/veranstaltungen



___EN___

drj art projects has conceived the exhibition »Hartmut Böhm – System and Progression« for Stiftung Konzeptuelle Kunst Soest [Foundation Conceptual Art Soest] of art collector Carl-Jürgen Schroth. A selection of works from five decades reveals Hartmut Böhm’s outstanding artistic innovative power. It is curated by Christiane Bail and Matthias Seidel.

Hartmut Böhm [*1938 in Kassel] stands in a unique position in the field of minimal conceptual art. Since the 1960s, he has been working in a seminal way on its fundamental themes, such as the visualization of universal laws, orders and systems. The artistic transfer of these contexts into drawings, objects and three-dimensional works has formed his multifaceted oeuvre. In addition to clarity of content and rationality, he conveys distinct aesthetic qualities as well as a sensual appeal to his works.


Exhibition on view from November 13, 2021 through 30 January 2022
RAUM SCHROTH im Museum Wilhelm Morgner
Thomästrasse 1, D–59494 Soest


The following events are planned during the exhibition period:

Sunday, November 14, 2021, 11 a.m.
The curators Christiane Bail and Matthias Seidel as well as the collector Carl-Jürgen Schroth will be available for talks at the exhibition

Thursday, November 25, 2021, 5 p.m.
Lecture by Christian Ganzenberg on the work of Hartmut Böhm
By Zoom, using the meeting ID 850 1873 3940 and identification code 707914, or with this link, attendance is also possible online!

Saturday, December 11, 2021, 3 p.m.
Guided tour with Carl-Jürgen Schroth
Sunday, January 2, 2022, 11 a.m.
Guided tour
Saturday, January 15, 2022, 3 p.m.
Guided tour and workshop for families
Sunday, January 30, 2022, 3 p.m.
Finissage with guided tour by the curators

Please note:
For all events, registration by email to rsvp@skk-soest.de is required.
The current pandemic regulations of the federal state of Nordrhein-Westfalen apply. 
Further information can be found at www.skk-soest.de/veranstaltungen





Werke

Gegenüberstellung / Integration, 1980. Spanplatte, Weiße Lasur, 22 x 110 x 3 cm
Progression 0° bis 90° (nach Zeichnung von 1967), 2013. Plexiglas weiß, 50 x 50 x 6 cm
Rotation, innen (kleine Version), 2009. 60 x 60 x 1,4 cm
Gegenüberstellung II, 2005. Stahl, 301,3 x 154 x 14 cm
Vornehmes Grün, 2014/15. Assemblage, 42 x 30 x 3,5 cm
o.T. Schwarz/Weiß, 2015/16. Assemblage, 65 x 50 x 4,5 cm
o.T. Mit Reutlinger Raum, 2016. Assemblage, 82,5 x 87,5 x 3 cm
o.T. 1961. Zinkografie, 40 x 40 cm, gerahmt
o.T. 1962. Zinkografie, 40 x 40 cm, gerahmt
Ecke – Mitte (1978) II, Zeichnung für Wandzeichnung, 1982. Ölstift auf Papier, 51 x 66 cm
Progression gegen Unendlich mit 22,5°, 1987. Spanplatte, Sägeschnitte. Lasur. Messingrahmen, 60 x 77,5 x 1,9 cm

o.T. 1972. Tuschfeder auf Karton, 47 x 47 cm, gerahmt
Zwei Senkrechte, 1980. Tusche auf Karton, 50 x 50 cm, in Schnurspannrahmen gerahmt
Zwei Diagonalen, 1980. Tusche auf Karton, 50 x 50 cm, in Schnurspannrahmen gerahmt
Kaltgrau und Rötel, zweigeteilt/dreigeteilt, 1998. Zeichnung auf Karton, 70 x 49 cm, gerahmt
Kaltgrau VI und Rötel, zweigeteilt/dreigeteilt, 1998. Zeichnung auf Karton, 70 x 49 cm, gerahmt
o.T. 1992. Buntstift System Faber, 30 x 40 cm, gerahmt
Verrückte Quadrate 1 [Raumwinkel 10°], 2012. Dibond, 66 x 32 x 6 cm
o.T. 1993. Papiercollage, 42 x 21 cm, gerahmt
Ohne Titel, [Millimeterpapierblock], 1993. Millimeterpapiere, 29,7 x 21 cm

Ohne Titel, [Millimeterpapierblock], 1993. Millimeterpapiere, 42 x 29,7 cm

Ohne Titel, [Millimeterpapierblock], 1993. Millimeterpapiere, 42 x 29,7 cm
Ohne Titel, [Millimeterpapierblock], 1993. Millimeterpapiere, 29,7 x 29,7 cm
Ohne Titel, [Millimeterpapierblock], 1993. Millimeterpapiere, 29,7 x 29,7 cm
Ohne Titel, 2019, Collage, Foto-Negativ-Aufbewahrungskarton, Pergamin auf Finnpappe
Ohne Titel, 2019, Collage, Foto-Negativ-Aufbewahrungskarton, Pergamin auf Finnpappe
Ohne Titel, 2019, Collage, Foto-Negativ-Aufbewahrungskarton, Pergamin auf Finnpappe
 

Ausstellungen und Beteiligungen:

 

Klimafilm/Gelbfilm
Street Screening Project zu einer zeit- und ortsbasierten Arbeit von Oliver Siebeck

Im Digitalen Schaufenster von drj art projects, auf der Roten Insel in Berlin, wird beginnend mit der Wintersonnenwende ein Projekt von Oliver Siebeck gezeigt: Ab dem 21. Dezember 2021 läuft dort »Klimafilm/Gelbfilm« und wird für genau vier Wochen ununterbrochen zu sehen sein.
Zwei Texte, hier unter dem Gelben Quadrat zu finden, geben Auskunft zu Konzept, Inhalt und Hintergrund der Arbeit.


Klimafilm/Gelbfilm von Oliver Siebeck
Programmiert von Bernd Riehm
Ab Dienstag, 21. Dezember 2021, 15:54 Uhr, bis Freitag, 21. Januar 2022, 16:32 Uhr

drj art projects, Digitales Schaufenster, Leberstraße 60, 10829 Berlin


___EN___

A project by Oliver Siebeck will be shown in the Digital Store Window of drj art projects, on the Rote Insel in Berlin, beginning with the winter solstice: Starting on December 21, 2021, »Klimafilm/Gelbfilm« [Climate Film/Yellow Film] will run there and will be shown continuously for exactly four weeks.
Two texts, to be found here below the Yellow Square, reveal information about the concept, content and background of the work.

Klimafilm/Gelbfilm by Oliver Siebeck
Programmed by Bernd Riehm

From Tuesday, December 21, 2021, 3:54 p.m., through Friday, January 21, 2022, 4:32 p.m.
drj art projects, Digital Store Window, Leberstrasse 60, 10829 Berlin

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DUAL MANIFOLD
Geometry in sculpture and painting.
A juxtaposition.
Carles Valverde <> José Heerkens




For more installation views, please also have a look at our Instagram feed.




___EN___ [für DE nach unten scrollen ]

Geometry appears to us as a familiar and everyday phenomenon. Most of us have elementary geometry in mind, which we all learned in mathematics class. This is where we dealt extensively with points, straight lines, planes, solids, distances, angles, etc. Interestingly, in German the term  »Raumlehre« [space theory] was also used for this in the past. However, immersing oneself more deeply into the matter, it can be seen very quickly that geometry in the theory and practice of mathematics is a very complex and wide-ranging field. Since it is also the basis for numerous technical and digital applications, it also has a much more extensive effect on our everyday lives than we are aware of.

drj art projects approaches this terrain from the perspective of its programme of conceptual-minimal art: in DUAL MANIFOLD, a juxtaposition of artistic positions in sculpture and painting is pursued to illuminate the aspect of geometric principles in this field. Works by the Spanish-Swiss sculptor Carles Valverde [1965, Terrassa, Barcelona/ES] and the Dutch painter José Heerkens [1950, Dinther/NL] were selected as examples.

The programmatic question of the role geometry can have in the content of the two disciplines of the artists is of interest. Where the claim and approach of an art tradition are framed in terms that neither image nor object, nor common narratives are to be the basis for the artistic works, geometry is obviously attributed a special significance. Or, on closer inspection, are things more complex than that?

These and other questions are examined in the exhibition. The composition itself, however, is – in the sense of a spatial theory – a specific geometric arrangement. Of course, this is self-evident per se, but in DUAL MANIFOLD the aspect of geometry takes on an even more consciously set role.

Opening Sunday, October 31, 2021, 11:30 am – 4 pm
Exhibition through January 15, 2022
Open Saturdays from 2 – 6 pm and daily by appointment
Subject to pandemic-related regulations

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DUAL MANIFOLD
Geometrie in Skulptur und Malerei.
Eine Gegenüberstellung.
Carles Valverde <> José Heerkens


Geometrie erscheint uns als ein vertrautes und alltägliches Phänomen. Dabei hat man zumeist die Elementargeometrie im Sinn, die wir alle im Mathematikunterricht kennengelernt haben. Hier wurde sich ausgiebig mit Punkten, Geraden, Ebenen, Körpern, Abständen, Winkeln etc. beschäftigt. Interessanterweise war hierfür früher auch der Begriff »Raumlehre« verbreitet. Taucht man tiefer in die Materie ein, wird aber schnell klar, dass Geometrie in der Theorie und Praxis der Mathematik ein sehr komplexes und weit gefächertes Gebiet ist. Dadurch, dass sie auch Grundlage für viele technische und digitale Anwendungen ist, wirkt sie zudem sehr viel umfassender in unseren Alltag hinein, als es uns bewusst ist.

drj art projects nähert sich diesem Terrain vor dem Hintergrund seines inhaltlichen Programms konzeptuell-minimaler Kunst: In DUAL MANIFOLD wird eine Gegenüberstellung von künstlerischen Positionen der Skulptur und Malerei unternommen, die den Aspekt der geometrischen Grundlagen auf diesem Feld beleuchtet. Exemplarisch ausgewählt wurden hierfür Arbeiten des spanisch-schweizerischen Bildhauers Carles Valverde [*1965, Terrassa, Barcelona/ES] und der niederländischen Malerin José Heerkens [*1950, Dinther/NL].

Es interessiert dabei die programmatische Frage, was Geometrie in den beiden Disziplinen der Künstler:innen inhaltlich für eine Rolle übernehmen kann. Denn wo Anspruch und Ansatz einer Kunstrichtung so formuliert sind, dass weder Abbild oder Gegenstand, noch gängige Narrative Grundlage für die bildnerischen Werke sein sollen, wird der Geometrie offenkundig eine spezielle Bedeutung zugeschrieben. Oder liegen die Dinge bei genauerer Betrachtung doch vielschichtiger zueinander?

Diese und weitere Fragen werden mit der Ausstellung thematisiert. Darüber hinaus aber ist deren Komposition selbst – im Sinne einer Raumlehre – eine spezifische geometrische Fügung. Das ist zwar per se eine Selbstverständlichkeit, doch nimmt dieser Aspekt in DUAL MANIFOLD einen noch bewusster gesetzten Anteil ein.

Eröffnung Sonntag, 31. Oktober 2021, 11:30 – 16 Uhr
Ausstellung bis 15. Januar 2022
Geöffnet samstags von 14 – 18 Uhr und täglich nach Vereinbarung
Vorbehaltlich pandemiebedingter Bestimmungen

ISOLARE
Zwei Kunstprojekte von Robert Gschwantner [AT]

Eröffnung Sonntag, 5. September 2021, 11:30 – 16 Uhr
Ausstellung bis 9. Oktober 2021
Geöffnet samstags von 14 – 18 Uhr und täglich auf Verabredung
Vorbehaltlich pandemiebedingter Regelungen




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Zum Auftakt der diesjährigen Herbst-Saison der Kunst, und mit wichtigen gesellschaftspolitischen Entscheidungen vor Augen, richtet drj art projects in der Ausstellung ISOLARE den Blick auf zwei ausgewählte Kunstprojekte von Robert Gschwantner.
In diesen beschäftigt sich der Künstler mit der Veränderung von Umwelt und Landschaft durch das Eingreifen der Menschen, und insbesondere anhand zweier Inseln mit den Auswirkungen der Meeresverschmutzung.

[Um weiterzulesen bitte nach unten scrollen


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ISOLARE
Two Art Projects by Robert Gschwantner [AT]



To initiate this year‘s autumn art season, and with important social and political decisions in mind, drj art projects focuses on two selected art projects by Robert Gschwantner with the exhibition ISOLARE.
In these, the artist deals with the change of environment and landscape through human intervention, and in particular with the effects of marine pollution with reference to two islands.

[to continue reading please scroll down]


Collection I, 2021.
PVC tubes, seawater, sand, plastic particles.
Weiterlesen / read more

drj art projects at POSITIONS 2021
Selected works from edition ROTE INSEL

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POSITIONS Berlin Art Fair
Donnerstag, 9. bis Sonntag, 12. September 2021, Flughafen Tempelhof

drj art projects präsentiert im Hangar 6 auf dem Stand B18 Werke aus der edition ROTE INSEL. Eine Auswahl von etablierten Künstler:innen aus dem allgemeinen Programm, Beiträge aus CENTURY. idee bauhaus von 2019 und einige neueste Arbeiten in der Edition werden gezeigt.



··· Cedric Christie [1962 · GB] ··· Stephan Ehrenhofer [1964 · AT] ···
··· Nils-Simon Fischer [1990 · DE] ··· Matthew Hawtin [1972 · CA] ···
··· Siegfried Kreitner [1967 · DE] ··· Käthe Kruse [1958 · DE] ···
··· Yasuaki Kuroda [1986 · JP] ··· Lienhard von Monkiewitsch [1941 · DE] ···  
··· Jan van Munster [1939 · NL] ··· Brigitte Schwacke [1957 · DE] ···
··· Sarah Smolders [1988 · BE] ··· Rainer Splitt [1963 · DE] ···
··· Esther Stocker [1974 · IT] ··· H. Frank Taffelt [1955 · DE] ···
··· Peter Weber [1944 · DE] ···



Ein Q&A-Feature zu unserem Konzept hat die POSITIONS auf Instagram veröffentlicht: https://www.instagram.com/p/CS7LxQZI4L6/

WEITERLESEN…MORE in ENglish

UPSPACE

WERKE IN AUFLAGEN + REIHEN VON 20 INTERNATIONALEN KÜNSTLER*INNEN

Neuer Eröffnungstermin Sonntag, 6. Juni 2021, 11:30 — 18 Uhr
Midissage Donnerstag, 15. Juli 2021, 16 — 21 Uhr
Ausstellungszeit verlängert bis 12. August 2021
Geöffnet samstags von 14 — 18 Uhr sowie jederzeit auf Verabredung per visit@drj-art-projects.com

Vorbehaltlich möglicher Änderungen aufgrund pandemiebedingter Regelungen

Bildstrecke zur Ausstellung · picture gallery of the exhibition


___DE___ [English below photos]

Die Ausstellung UPSPACE sendet ein starkes Signal der Vitalität und Kraft konzeptueller + minimaler Kunst in anhaltend schwierigen Zeiten. Arbeiten von 20 internationalen Künstler:innen zeigen ein breites Spektrum von neuen und etablierten Ansätzen im Programm der edition ROTE INSEL. Dementsprechend sind die in dieser Präsentation versammelten Kunstwerke durchweg als Auflagenwerke oder in Reihen von Unikaten eines spezifischen künstlerischen Konzepts angelegt. Dabei reicht die Bandbreite von Druckgrafik und Malerei, über eine Vielzahl von Arbeiten auf und mit dem Werkstoff Papier, bis zu dreidimensionalen Licht-Objekten oder skulpturalen Werken in Keramik oder Draht.

Click on artist’s names for details of the works at edition ROTE INSEL:
Esther Stocker [IT] · Gladys Nistor [AR/FR] · H. Frank Taffelt [DE] · Justina Moncevičiūtė [LT] · Joseph Shetler [US]


Gemeinsam, als Ausstellungskomposition, wie auch als einzelne Werke unterstreichen sie nachdrücklich die Kraft des kleinen Formats, in dem künstlerische Ideen in verdichteter Form eine sehr große Präsenz entwickeln. Zugleich sind die ausgewählten Arbeiten – wie es dem Ansatz einer Editionsausstellung entspricht – in attraktiven Preisdimensionen angelegt.

Joseph Shetler [US] · Don Voisine [US] · Sabine Straub [DE] · Anna-Maria Bogner [AT]


Alle diese Aspekte sind von drj art projects sehr bewusst gewählt und formulieren wichtige Ziele der Ausstellung: Sie lädt sowohl zur Rückkehr des unmittelbaren Erlebens von Kunst als auch zum Wiedererleben der persönlichen Freude an der Vielfalt neuer Kunstwerke ein.

Es ist Zeit für Erneuerung und Aufbruch in Post-Pandemische Zeiten!


MORE IMAGES AND TEXT IN ENGLISH…

Digitaler Informationskanal

Januar 2021

drj art projects und edition ROTE INSEL starten ein neues Informationsangebot:
Direkt neben den Ausstellungsräumen der Programmgalerie in der Leberstraße 60 wird ab Ende Januar ein digitales Schaufenster eingerichtet. Dort werden aktuelle Inhalte direkt vor Ort vermittelt, sodass auch in Zeiten von Social Distancing und geschlossenen Ausstellungen ein themenbezogener Kontakt zu Kunst, Architektur und Stadtentwicklung möglich bleibt.
Mehr dazu auf edition ROTE INSEL. Direkter Zugang zur Infokanal-Website: infokanal.rote-insel.com

insights unheard of…
Anna Kubelík · Matthew Hawtin

Eine raumbezogene Ausstellung aus Installation, Zeichnung und Malerei
Mit Klang-Performances von Oliver Schmid

Die geplante Ausstellungszeit war Dezember 2020 bis März 2021.
Sie wurde wegen des langen Winter-Lockdowns bis 2. Mai 2021 verlängert.
Ab dem 23. April 2021 musste sie aufgrund der Bestimmungen der sogenannten Bundes-Notbremse erneut geschlossen werden.

Video zu den Performances im Rahmen von insights unheard of... [© Anna Kubelík]



Das künstlerische wie inhaltliche Thema der Ausstellung  insights unheard of... von Anna Kubelík und Matthew Hawtin ist das erfahrbar machen des Nicht-Sichtbaren, das Wahrnehmen dessen, was stets um uns herum ist, wir uns aber nicht bewusst sind. Dafür begegnen einander bei drj art projects Installation, Zeichnung und Malerei und bilden ein neues, offenkundig organisch anmutendes Ganzes. Die Werke der beiden Künstler*innen werden dabei förmlich zu Messinstrumenten und Anzeigern natürlicher Phänomene, die uns alle stets in unserem unmittelbaren, direkten Lebensraum umgeben. Gemeinsam vermitteln sie sehr schnell die hohe Komplexität in technisch-handwerklicher sowie in künstlerisch-konzeptueller Hinsicht. Zudem erweitern perkussive Klang-Performances von Oliver Schmid die sinnlichen Erfahrungen der Betrachtenden einerseits, wie auch das Zusammenwirken der installierten künstlerischen Elemente mit ihrem konkreten Raum bei drj auf der anderen Seite.



___EN___

insights unheard of…
Anna Kubelík · Matthew Hawtin

A space related exhibition of installation, drawing and painting
Featuring sound performances by Oliver Schmid

The exhibition was planned from December 2020 through March 2021 – and has now been extended until May 2, 2021. On April 23, 2021, it had to close again due to the Federal Emergency Brake law.


The artistic and content-related subject of the exhibition insights unheard of… by Anna Kubelík and Matthew Hawtin is the experience of the invisible, the perception of what is always around us, but we are not aware of. To this end, installation, drawing and painting meet each other at drj art projects and form a new, obviously organically coherent whole. The works of the two artists literally become measuring instruments and indicators of natural phenomena, that constantly surround us all in our immediate, direct living environment. Together they quickly convey the high level of complexity in technical and handcrafted as well as artistic and conceptual terms. In addition, percussive sound performances by Oliver Schmid expand the sensual experiences of the viewers on the one hand, and the interaction of the installed artistic elements with their concrete space at drj on the other.



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Anette Haas
Schraffuren

AKTUELLER HINWEIS ZU DEN PANDEMIEBEDINGTEN REGULIERUNGEN

In Einklang mit den seit dem 2. November 2020 geltenden Bestimmungen für Kulturinstitutionen, ist der Ausstellungsbereich von drj art projects bis Ende November geschlossen.
Dennoch ist die Ausstellung von Anette Haas weiterhin auf vorherige Verabredung zu sehen. Voraussetzung ist, dass unsere Besucher*innen in einem gemeinsamen Haushalt leben, um so mit uns unter den Bedingungen privater Treffen zusammenkommen zu können.


Die Ausstellung bleibt bis 21. November 2020 installiert.

— [DE] — [for EN click WEITERLESEN below the image]



Die dritte Ausstellung des Jahres 2020 bei drj art projects ist eine Einzelausstellung der Programmkünstlerin Anette Haas [*1961 in Salzgitter]. 

In ihrer Arbeit konzentriert sich Anette Haas seit langem auf wesentliche Fragen von Bild und Raum. Materialität und Technik, die ein Kunstwerk ausmachen, interessieren sie ebenso wie die Zeit und das Sehen, welche das Erschaffen und Betrachten von Kunst bestimmen. Insofern beschäftigt sie sich intensiv mit deren Grundphänomenen, wie der Linie und ihrem Raum, Farbe und ihren Nuancierungen, dem Verhältnis von Figur und Grund oder Geometrie und Proportion.

Anette Haas‘ künstlerisches Vorgehen oszilliert zwischen elementaren Polen wie Kontrast und Gleichmäßigkeit, Verdichtung und Offenheit, Rand und Feld sowie explizit auch immer deren Übergängen. Die daraus abgeleiteten Untersuchungen und Fortschreibungen zeigen sich in ihren unterschiedlichen Werkgruppen wie Malereien, Zeichnungen und Drucken. 

In der aktuellen Ausstellung wird in gezielten Gegenüberstellungen gezeigt, wie Anette Haas über elementare Phänomene der Kunst im Umgang mit Material nachdenkt. So werden zu ihren charakteristischen Papierarbeiten in Acryl–Pigmentstift–Technik, die u.a. Farbe, Fläche, Rand und Übergang thematisieren, auch neue zeichnerische Arbeiten gezeigt, deren Thematik in dem Ausstellungstitel Schraffuren angelegt ist. In Kombination mit Lithografien und Siebdrucken sowie teils auch gegenständlichen Zeichnungen auf Papier eröffnet sich ein vielschichtiger, neuartiger Blick in das Spektrum der Werke von Anette Haas.

„Anette Haas
Schraffuren“
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ÜBERTRAG
Denise Winter + Hartmut Böhm


Ausstellung vom 21. Juni bis 19. September 2020.
Täglich auf Verabredung zu sehen sowie samstags von 13 bis 19 Uhr.

links: Hartmut Böhm, rechts: Denise Winter Denise Winter, Shibuya (aus der Serie Prototypen), 2020 Denise Winter, links: Cut-Out_TYO_02, 2020, rechts: Cut-Out_TLV, 2020 Denise Winter, Cut-Out_TYO_02, 2020
Denise Winter, Cut-Out_TLV, 2020 Denise Winter, Kertész Utca (aus der Serie Prototypen), 2013
Hartmut Böhm, Zwei Diagonalen, 1980 Hartmut Böhm, Zwei Senkrechte, 1980 Hartmut Böhm, o.T., 1972 Hartmut Böhm, o.T., 2015/16 Hartmut Böhm, o.T., 1992 Hartmut Böhm, Kaltgrau VI und Rötel, zweigeteilt/dreigeteilt, 1998 Hartmut Böhm, Kaltgrau und Rötel, zweigeteilt/dreigeteilt, 1998 Denise Winter, Landschaft, ein Fragment, 2019 Hartmut Böhm, Gegenüberstellung II, 2005 Hartmut Böhm, o.T., 1993 Einladungskarte, Vorderseite Einladungskarte, Rückseite

„ÜBERTRAGDenise Winter + Hartmut Böhm
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Carlo Battisti + Daniela Comani



Als Reaktion auf die Kontaktsperre im Zuge der Corona-Pandemie hat Daniela Comani eine Version ihres Beitrags The Beginning, The End für das Schaufenster von drj angefertigt, die jede*r auch von der Straße aus lesen kann.

Die Ausstellung selbst ist bis zum 13. Juni 2020 verlängert worden. An diesem Tag wird sie im Rahmen eines FINAL DAY von 15 bis 19 Uhr enden. Bis dahin kann sie weiterhin auf Verabredung besucht werden. Die Sicherheitsbestimmungen werden beachtet.

Gerne weisen wir auch auf zwei Rezensionen zu dem aktuellen Buch Planet Earth: 21st Century von Daniela Comani hin:
In: die tageszeitung von Brigitte Werneburg
sowie in: Der Tagesspiegel von Nicola Kuhn

info@drj-art-projects.com · +49 30 243 743 49



In response to the contact ban in the course of the Corona pandemic, Daniela Comani has additionally created a version of her work The Beginning, The End for the drj shop window, so everyone can read it from the street.

The exhibition itself has been extended until 13 June 2020. This day, it will end as a FINAL DAY from 3 to 7 pm. Until then it can still be visited by appointment. The safety regulations will be observed.

We would also like to refer to two reviews of the also current book Planet Earth: 21st Century by Daniela Comani:

In: die tageszeitung von Brigitte Werneburg
as well as in: Der Tagesspiegel von Nicola Kuhn

Daniela Comani, The Beginning The End, 2020 Daniela Comani, The Beginning The End, 2020 Daniela Comani, The Beginning The End, 2020 Daniela Comani, The Beginning The End, 2020 Carlo Battisti, Senza titolo (from the series MIRRORS), 2018 Carlo Battisti, Senza titolo (from the series MIRRORS), 2017 und 2018 Daniela Comani, #56 (aus der Serie Eine glückliche Ehe), 2009
(Serie Eine glückliche Ehe 2003-ongoing)
Daniela Comani, Ich war's. Tagebuch 1900-1999, Edition 2011 Einladungskarte, Vorderseite



— [DE] — [for EN click WEITERLESEN below the image]

lesen heißt die erste Ausstellung des gerade begonnenen Jahrzehnts bei drj art projects. Zu sehen ist eine Gegenüberstellung neuer Arbeiten der beiden italienischen Künstler*innen Carlo Battisti und Daniela Comani. Beide collagieren auf ganz eigene Weise über lange Zeit zusammengetragene Inhalte zu neuen und verdichteten Kompositionen.

Eröffnung Donnerstag, 13. Februar 2020, 19 – 21 h
Die Ausstellung ist bis 13. Juni 2020 nach vorheriger Verabredung zu sehen
!

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PROOF of CONCEPT

Eine drj Accrochage + als Komposition aus Raum und Kunst

_ 28. November 2019 bis 18. Januar 2020



Zum Abschluss des besonders intensiven Ausstellungsjahrs 2019 zeigt drj eine Auswahl von Arbeiten tragender Künstler*innen des langjährigen Programms als Acchrochage aus den Beständen. Darüber hinaus werden gezielt neue Arbeiten sowie einzelne zusätzliche Positionen als + in die Ausstellung integriert. So wird die Kontinuität der künstlerisch-inhaltlichen Ausrichtung des Programms sowohl unterstreichen als auch ein Ausblick auf die Zukunft gegeben.

PROOF of CONCEPT

Eröffnung Donnerstag, 28. November 2019, 19 – 21 h
Ausstellung bis 18. Januar 2020
Donnerstag bis Samstag 15 – 19 Uhr und auf Verabredung
An allgemeinen Feiertagen geschlossen

At the end of the particularly intensive exhibition year 2019, drj will display a selection of works by leading artists from its long-standing programme as accrochage. In addition, new works as well as individual additional positions will be integrated into the exhibition as a +.
By this, the continuity of the artistic orientation of the programme is both underlined and an outlook on the future is given.

„PROOF of CONCEPT“ weiterlesen

ESTHER STOCKER – Anarchy of Forms

_ 8. September bis 16. November 2019