_ 18. bis 22. Juni, St. Jakobshalle, Basel [CH]
Riki Mijling [NL] + Siegfried Kreitner [DE] + Daniel Göttin [CH]
dr. julius | ap @ THE-SOLO-PROJECT
St. Jakobshalle
Brüglingerstrasse 19-21
Basel

Riki Mijling [NL] + Siegfried Kreitner [DE] + Daniel Göttin [CH]
dr. julius | ap @ THE-SOLO-PROJECT
St. Jakobshalle
Brüglingerstrasse 19-21
Basel

In der Ausstellung HIGH DENSITY zeigt dr. julius | ap Arbeiten zweier Künstler, die jeweils das Verhältnis spezifischer Materialeigenschaften und künstlerischer Techniken in den Mittelpunkt ihres Werkes stellen.
Die Arbeiten von Susan York leben in der Tradition des amerikanischen Minimal und genießen dennoch ihre absolute Eigenheit. Die schimmernden, silbrigschwarzen, immer leicht asymmetrischen Kuben entstehen aus feinstem Graphitstaub. Die Künstlerin presst diesen in keramische Formen und brennt sie anschließend bei hoher Temperatur im Brennofen. So entstehen kompakte Kuben unterschiedlichster Ausmaße. Die Rohlinge erfahren dann erst ihre eigentliche Gestaltung, indem sie in einem aufwendigen Polierprozess geglättet werden und dadurch ihre endgültige Form erhalten. Ihre fast schwebende Anmutung an der Wand verrät nichts von ihrem massiven, gewichtigen Gehalt, eher schimmern sie leicht realitätsfern, das Licht einfangend und den Betrachter zur staunenden Kontemplation einladend.
„HIGH DENSITY
Mit der Ausstellung D–FORM des Bildhauers Ewerdt Hilgemann und des Malers Jan Maarten Voskuil richtet dr. julius | ap erneut den Blick auf aktuelle geometrisch-konstruktive Kunst aus den Niederlanden. Dabei stehen die Skulpturen von Ewerdt Hilgemann mit den Bildobjekten von Jan Marten Voskuil in ihrer jeweiligen Formfindung über den Weg des De-formierens einer idealen Ausgangsgeometrie einander sowohl spannungsreich gegenüber als auch künstlerisch miteinander in Beziehung.
_ Private View. By Appointment. dr. julius | ap Accrochage +
_ Nur auf Verabredung: info@dr-julius.de oder +49 30 243 743 49
_ February 20 through March 28, 2014.
_ To be seen by appointment only: info@dr-julius.de or +49 30 243 743 49
dr. julius | ap
Leberstrasse 60
10829 Berlin
S-Bahn Suedkreuz + Julius-Leber-Bruecke, Bus 106 + 204 to Leuthener Strasse
dr. julius | ap zeigt ab dem 24. Oktober 2013 die Ausstellung „soft focus” mit Arbeiten der Künstler Siegfried Kreitner und Stephan Ehrenhofer. Der Titel nimmt Bezug auf ihre sehr unterschiedlichen künstlerischen Ansätze, die in einer gemeinsamen Ausstellung umso spannungsreichere Beziehungen aufbauen.
dr. julius | ap zeigt vom 6. bis 27. Oktober im Plattenpalast, Wolliner Straße 50, Berlin-Mitte
Annett Zinsmeister
Annett Zinsmeister arbeitet mit Raum und Architektur, mit vorgefundenen Strukturen und Elementen [Modulen], die sie aus herkömmlichen Kontexten löst und zu neuen Räumen und Kompositionen zusammenfügt. Dekonstruktion und Rekombination, Decodierung und Re-programmierung, Strukturalismus und Appropriation sind einige ihrer Strategien.
„perhaps there is no better time for the reduced, for the minimal, almost for the miniscule – for the discrete, the nearly silent, the barely discernible, for the lightest of gestures, the most modest of marks – for an art dedicated to the possibility of intimacy, away from the noise and the clutter – even in the very midst of it”
Next Saturday, October 19, 2013, the exhibition „Anschauungen“, showing work by British artist Douglas Allsop will end. The title refers to the artist’s interest in the viewer’s perceptive process and its interaction with his work: “I am interested in the thought that while we are looking at this vertical mark moving across a surface, it might also be looking at us. In other words I am interested in a form of communication. It may be unstated but at a certain point you become aware, as you are watching, that you are also being watched.1”
dr. julius | ap is pleased to announce the opening of “Criss Cross Straight Across” featuring the work of Don Voisine and Gilbert Hsiao, two painters from Brooklyn, New York. The title refers to structural and visual characteristics found in the works of both. The exhibition opens on June 27 and runs through August 17, 2013.
_ June 12 through 16, 2013


In der Ausstellung bits and pieces zeigt dr. julius | ap Generative Grafik von Wolfgang Berndt sowie Objekte und Collagen von Burchard Vossmann. Die gezeigten Arbeiten stehen sich dabei in Bezug auf ihre zu Grunde liegenden Entstehungsprozesse in deutlichem Gegensatz gegenüber: Während die mit selbst entwickelter Software erzeugten parametrischen Strukturen und Modulationen Berndts auf digitalem Weg erarbeitet und ausgegeben werden, fertigt Vossmann auf durch und durch analoge Weise serielle Reihungen aus unterschiedlichen, sorgsam ausgewählten Materialien seiner umfangreichen Sammlungen von Dingen des Alltags oder aus vielfältigen, maschinell zerkleinerten Druckerzeugnissen an.
„bits and pieces
Mit der Ausstellung Ton Wellen Linien setzt dr. julius | ap sein Programm der Erneuerung und Erweiterung des Konkreten in der Kunst fort.
„Ton Wellen LinienDas Ausstellungsjahr 2013 beginnt bei dr. julius | ap mit einer Galerien-Kooperation: Fünf Künstler der Galerie Lindner Wien werden ab 7. Februar in Berlin zu sehen sein.

Die Berliner Ausstellung versammelt, dem programmatischen Schwerpunkt der Galerien entsprechend, Künstler des nicht-gegenständlichen, reduktiven bzw. konkreten Feldes der bildenden Kunst.
„VICE VERSA I – Fünf Künstler der Galerie Lindner Wien bei dr. julius | ap“ weiterlesenDie Ausstellung des britischen Architekturbüros Hopkins Architects gibt einen Überblick über ihre bekanntesten Werke mit besonderem Fokus auf die Arbeiten des letzten Jahrzehnts.

Das Büro wurde 1976 gegründet und zeichnet sich vor allem durch seine sorgfältig ausgearbeiteten und nachhaltigen Gebäude aus. Besonderer Wert wird auf den bestehenden Kontext und die Historie des Ortes gelegt. Die Gebäude gehen gezielt auf die Umgebung ein und versuchen, den vorgefundenen Charakter zu stärken.
Oft werden lokale Materialien und Details verwendet, die durch Hopkins Architects zeitgemäß interpretiert werden. Dieser Ansatz hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Hopkins Architects in ihrem 36-jährigen Bestehen fast alle bedeutenden Architekturpreise gewonnen haben.
Die ‚timeline’ in der Ausstellung gibt einen kurzen Überblick über 53 fertiggestellte Projekte im Wandel der Zeit. Die gezeigten Gebäude sollen einen Eindruck vermitteln, wie sich die architektonische Formensprache des Büros verändert hat, obwohl man sich seinen gestalterischen Grundprinzipien treu geblieben ist.
Der Mound Stand des Londoner Lords Cricket Ground hat in den 1980er Jahren Schlagzeilen gemacht. Die elegante Stahlstruktur mit den Membrandächern hebt sich deutlich von den historischen Backsteinbögen ab. Die Grenze zwischen Bestand und Ergänzung wird klar definiert und mit eleganten und damals zeitgemäßen Mitteln realisiert.
Diese Herangehensweise zieht sich wie ein roter Faden durch die Projekte des Büros und wird besonders deutlich an Bauwerken wie dem Schlumberger Forschungszentrum in Cambridge, dem Opernhaus in Glyndebourne, sowie dem neuen Parlamentsgebäude direkt neben den Houses of Parliament in London.

Patxi Bergé · Julia Boswank · Lisbeth Daecke · Jakob Flohe · Daniela Gaete Fontirroig · Olga Grigorjewa · Laura Hoffmann · Konstantin Kunath · Juliane Schmidt · Andreas Schliebenow · Maria Schwerdtner · Magnus Sönning
Zweite Ausstellung der Reihe dr. julius | ap — voraus / ahead zu Neuen Tendenzen an den Kunsthochschulen
Realisiert in Zusammenarbeit mit der HFBK Dresden
Die Ausstellung setzt die Reihe voraus / ahead fort, mit der die Galerie Studierende verschiedener Kunsthochschulklassen vorstellt und die im vergangenen Jahr mit drei Künstlern aus der Klasse Prof. Gregor Schneider der Universtität der Künste Berlin begann.
Aus der Klasse Prof. Monika Brandmeier der HfBK Dresden wurden für diese Ausstellung 12 künstlerische Positionen ausgewählt, die im weitesten Sinne an das Galerieprogramm anknüpfen. automatisch ungerecht stellt junge Künstler vor, die eher konstruktiv als narrativ, eher architektonisch als plastisch und eher analytisch als expressiv vorgehen.
„automatisch ungerecht.Anette Haas spricht von ihren Arbeiten als „Landschaftsmalerei“. Auf den Leinwänden, Papierarbeiten oder direkt auf die Wand gebrachten Bildern werden jedoch keine Gegenstände abgebildet. „Landschaft“ meint in ihrem Zusammenhang „Landschaftsraum“ – das, was sich beim Betrachten ihrer Malerei öffnet: Ausgehend vom Gemälde über den gebauten Raum, in dem es ausgestellt ist, hin zum Umgebungsraum, in dem der Betrachter sich bewegt, aus dem er kommt und den er vor, während und nach dem Sehen des Bildes gegenwärtig um sich hat. Diesen Umgebungsraum lässt uns die Kunst von Anette Haas verstärkt und neu wahrnehmen.

In der Ausstellung .rand.bedingungen. bei dr. julius | ap konzentriert die Künstlerin ihr Augenmerk für das Umgebende in Arbeiten, die nach den Übergängen von Farbe, Form und Raum fragen. Dabei geht es ihr um „Verhältnismäßigkeiten, Proportionen, um Grenzen und Beschaffenheiten von Farbnachbarschaften”, so Anette Haas: „Wie ist der Rand einer Farbform beschaffen? Was bedingt den Rand einer Form? Ein Nebeneinander, ein Ineinander, eine Überlappung, oder eine Linie?“. Haas präsentiert diese Fragen in direkter Auseinandersetzung mit den Räumen der Galerie dr. julius | ap.und hat dafür neu entstandene und bestehende Arbeiten zu einer ortsspezifischen Ausstellung zusammengefügt.
„Anette Haas | .rand.bedingungen.
Aus einem Entwurf zu einer ortsspezifischen Arbeit hat Tim Stapel eine Methode zur Erzeugung geometrischer Formen entwickelt. Über Faltungen eines Grundrasters generiert er eine Gruppe von zueinander in Beziehung stehenden Einzelelementen. Diese wird auf verschiedenste Räume anwendbar: Durch einfache Reihung der Elemente lassen sich unterschiedlichste Großstrukturen erzeugen.
Als eine Ableitung hiervon hat Tim Stapel ein auf die Wände des Plattenpalastes bezogenes Wandrelief erarbeitet.
„Tim Stapel_ 28. Juni – 11. August, Finissage Sonntag, 12. August 2012

Riki Mijling spricht von „Hinsehen ohne zu analysieren“ in bezug auf ihre Skulpturen aus Corten-Stahl und Metall – seit kurzem in Kombination mit Glas. Sie bringen einen dazu, genau zu beobachten, ohne notwendigerweise interpretieren oder erklären zu müssen. Wahrnehmung ohne das Korsett der Dogmen, ohne die Last des Intellekts oder des reflektierenden Denkens.
„Riki Mijling | Minimal Means_ 10. Mai bis 24. Juni 2012

„Scheme“ benannte Sabine Laidig ihren Beitrag zur Ausstellung „FutureShock OneTwo“, mit der
dr. julius | ap zu Beginn des Jahres internationale Positionen im Umfeld Neuer Konkreter Kunst zeigte. Der englische Ausdruck „Scheme“ meinte für sie dabei vor allem „Entwurf“, oder auch „Vorhaben“ und „Plan“. Mit minimalem, mehrschichtigem Farbauftrag von Weißtönen stand diese Arbeit stellvertretend für ihre aktuelle, in zahlreichen Serien von Zeichnung vorbereitete Untersuchung feinster Nuancen von Farbschwingungen und deren Frequenzen.